Januar 15, 2016
von Horst Brünnet
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FWG Saarwellingen kritisiert Finanzverhalten von SPD und CDU im Gemeinderat

Schaffung von Wohnraum für Flüchtlinge in der ehemaligen Grundschule Schwarzenholz

FWG Saarwellingen kritisiert Finanzverhalten von SPD und CDU im Gemeinderat

Die FWG traf sich mit SZ-Redakteur Marc Prams und drückte Ihren Unmut über die Lage der alten Schule in Schwarzenholz aus. Nachstehend unser Pressetext, und hier der Link zum daraus entstandenen Artikel der SZ: Artikel in der SZ vom 15.01.2016

Hier auch als PDF: SZ-20160115-CLOK21_1-S15

In der seit Jahren leer stehenden Grundschule Schwarzenholz will die Gemeinde Saarwellingen dringend benötigten Wohnraum für Flüchtlinge schaffen, was von allen Fraktionen im Gemeinderat befürwortet wird.

Keine Einigkeit besteht aber in der Umsetzung dieses Sanierungsprojektes.

Die FWG Saarwellingen unterstützt – ebenso wie die Gemeindeverwaltung und der Bürgermeister- das Konzept eines privaten Investors, der die Schule für einen niedrigen sechstelligen Betrag erwerben und sie dann für Flüchtlinge nach den Vorgaben der Gemeinde sanieren will. Sollte der Wohnraum dann in ein paar Jahren nicht mehr für Flüchtlinge benötigt werden, sollen Wohnungen für betreutes Wohnen in Schwarzenholz entstehen.

Unverständnis zeigt die FWG für das Verhalten der SPD und CDU im Gemeinderat. Beide Parteien wollen, dass die Gemeinde die Schule saniert (und das auch noch ohne Landeszuschüsse), was den Haushalt in erheblichem Umfang belasten wird.
Nach Aussagen des Bauamtes der Gemeinde muss vor allem wegen des Brandschutzes mit Kosten von fast einer Dreiviertelmillion € gerechnet werden. Eine Minimalsanierung unter diesem Betrag sei bautechnisch nicht möglich. Zudem fallen Unterhaltungskosten für das Gebäude an, nicht nur aktuell, sondern auch dann, wenn es für die Unterbringung von Flüchtlingen nicht mehr benötigt wird.
Wenn die Gemeinde diesen hohen Sanierungsbetrag aufbringen muss, ist der Haushaltsausgleich im kommenden Jahr gefährdet, vor allem aber können ohne Not andere dringende Projekte nicht realisiert werden. Dazu der der FWG- Vorsitzende Dr. Horst Brünnet: „Es ist völlig unverständlich, wie SPD und CDU mit Steuergeldern umgehen, denn niemand würde doch für eine Sache viel Geld bezahlen, die man eigentlich kostenlos erhalten kann.“

Dazu muss man wissen:
Die Fraktionen im Gemeinderat haben beschlossen, den Ortskern mit dem alten Feuerwehrgerätehaus und der Verwaltungsnebenstelle neu zu gestalten und die genannten Räumlichkeiten den Vereinen für Veranstaltungen zur Verfügung zu stellen. Die alte Grundschule zusätzlich zu sanieren, wurde vor allem wegen der hohen Kosten, u.a. für den Brandschutz, abgelehnt, und es wurde beschlossen, sie zu verkaufen. Im vergangenen Jahr fand sich allerdings kein Investor, der bereit gewesen wäre, die Schule zu erwerben und sie nach seinen Vorstellungen zu nutzen.

Nicht nachzuvollziehen ist deshalb für die FWG, dass SPD und CDU den jetzigen Investor und seine für die Gemeinde Saarwellingen vorteilhaften Sanierungsmaßnahmen ablehnen und statt dessen den Haushalt der Gemeinde in erheblichen Maße belasten, anstatt ihn zu entlasten.

Verantwortliches kommunalpolitisches Handeln sieht anders aus.

Frohe Weihnachten

Dezember 20, 2015
von Horst Brünnet
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Frohe Weihnachten!

Wir wünschen allen Mitgliedern, Besuchern und Interessierten eine schöne Weihnachtszeit und besinnliche Stunden!

Ihr FWG Saarwellingen – Reisbach – Schwarzenholz

Oktober 6, 2015
von Horst Brünnet
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Zwei erlebnisreiche Tage im Odenwald für die Freie Wähler Gemeinschaft FWG

Am Wochenende 19.09./20.09.2015 waren die Freien Wähler auf ihrer jährlichen Vereinsfahrt.
Ziel der Zweitagestour war der malerische und geschichtsträchtige Odenwald mit den Städtchen Michelstadt und Erbach. Nach knapp zweistündiger Fahrt durch die grauverhangene und verregnete Pfalz war das erste Ziel erreicht. Im nahe der hessischen Bergstraße gelegenen Mörlenbach wurde bei einem reichhaltigen Frühstück im Landgasthof „Zur schönen Aussicht“ im Ortsteil Weiher der Grundstein für die geplanten Stadtführungen gelegt.
In Michelstadt, der größten Stadt im Odenwald – auch mittelalterliche Fachwerkstadt im Grünen genannt – wurden von einer überaus kompetenten Führerin alle touristischen Attraktionen vorgestellt. Von den historischen Ursprüngen bis zur gegenwärtigen Zeit wusste sie viel Interessantes zu berichten und konnte etwa beim sogenannten Diebsturm heute noch gebräuchliche Redewendungen wir „einlochen“ oder auch Bezeichnungen wie „Schlitzohr“ eindrucksvoll erklären. Wer sich in alter Zeit etwas zu Schulden kommen ließ, wurde nämlich durch das Loch an der Turmspitze in das dunkle Verlies hinabgelassen, also praktisch eingelocht. Und wer als Zunftangehöriger – durch einen Ohrring als solcher zu erkennen – gegen die Zunftehre verstieß wurde durch einfaches Herausreißen dieses Ringes aus der Zunft ausgeschlossen und war dann für sein weitere Leben mit dem Schlitz im Ohr deutlich gekennzeichnet.
Durch die romantischen Gassen der Altstadt gelangte man weiter zum historischen Rathaus aus dem Jahre 1484, zur Stadtkirche und zur ehemaligen Synagoge, die in der Pogromnacht nur deswegen vor Brand verschont blieb, weil man einen Großbrand der Stadt wegen der engen Fachwerkbebauung vermeiden wollte.
Am Nachmittag stand der Besuch in der Kreisstadt des Odenwaldreises Erbach auf dem Plan. Auch hier wurde bei einem Altstadtrundgang unter der gleichen Führung die Historie ausführlich dargestellt. Bekannte Stationen waren das Erbacher Schloss mit seinem Park und andere markante Punkte. Den Abschluss bildete der Besuch im weltweit bekannten Elfenbeinmuseum. Neben grundlegenden Informationen zu der Entwicklung des Handwerks der Elfenbeinschnitzer – die heute noch hier ausgebildet werden – lernte man deren Materialien wie Elfenbein von sibirischem Mammut oder afrikanischem Elefant durch Anfassen kennen und konnte sogar einer Handwerksmeisterin bei der Arbeit zusehen. Die Exponate aus aller Welt, angefangen von fernöstlichen Stücken über historische Werke aus Europa bis zu modernen Arbeiten zeitgenössischer Künstler zeigten eine beeindruckendes Spektrum an hoher Kunst.

Am Abend des ersten Tages war ein gemeinsames Essen im Landhotel Stumpf in Neunkirchen ein harmonischer Abschluss des ersten Tages. Nach dem Frühstücksbrunch am Sonntagmorgen war es nicht weit bis nach Neckarsteinach, von wo aus die Reisegesellschaft dann per Schiff neckarabwärts ins kurpfälzische Zentrum Heidelberg aufbrach. Die weltbekannten Universitätsstadt präsentierte sich bei Sonnnenschein von ihrer besten Seite. Beim Bummel durch die sehr belebte Altstadt verbrachte man noch einige schöne Stunden bevor es auf die Heimreise nach Saarwellingen ging, wo man am frühen Abend in bester Laune ankam.

Mai 4, 2015
von Horst Brünnet
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Protokoll des Workshops „Die neue Festhalle und ihre funktionale Ausstattung“ ONLINE

Das Protokoll des Workshops „Die neue Festhalle und ihre funktionale Ausstattung“ ist ONLINE und kann hier als PDF heruntergeladen werden:

Protokoll_Workshop

Die FWG sowie die IMAGE danken noch einmal allen Teilnehmern für die konstruktive Mitarbeit und hoffen, auch in Zukunft in dieser Art und Weise gemeinsam dieses Großprojekt begleiten zu können.

Januar 27, 2015
von Horst Brünnet
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FWG und IMAGE laden Vereine und Gewerbetreibende zum Thema „Neue Festhalle“ ein

TERMIN SCHON JETZT VORMERKEN: 21.03.2015

Der Neubau der Festhalle im an alter Stelle rückt im Rahmen des Entwicklungskonzeptes für das neue Ortszentrum jetzt ins Blickfeld der Planer.

Bevor jedoch alle für ein solches Gesamtkonzept wichtigen Fragen im Detail diskutiert werden, sehen die Freie Wähler Gemeinschaft FWG und die IMAGE schon im Vorfeld Informationsbedarf im Hinblick auf die Anforderungen, die z.B. die Vereine oder andere spätere Nutzer an einen solchen Neubau und seine Infrastruktur stellen. Diese Vorstellungen und Wünsche sollen dann letztlich in die grundsätzlichen Planungen wie in die Detailüberlegungen mit einfließen und nach Möglichkeit Berücksichtigung finden. Deswegen macht die Freie Wähler Gemeinschaft FWG allen Vereinen und an der Nutzung der Festhalle interessierten Gewerbetreibenden schon heute ein konkretes Gesprächsangebot für ein Treffen im neuen Jahr, bei dem diskutiert werden soll, welche Verbesserungen die Nutzer umgesetzt sehen wollen, um in Zukunft bessere Bedingungen für ihre Arbeit zu haben.

Als Termin ist Samstag, der 21. März, ins Auge gefasst, damit auch alle die teilnehmen können, die vorher durch die „närrische Zeit“ stärker beansprucht sind. Bis dahin ist dann auch genügend Zeit, sich vereinsintern mit der Thematik zu befassen und Punkte aufzulisten, die man bei diesem Termin zur Diskussion stellen will. Die Freie Wähler Gemeinschaft FWG sieht hier die große Chance für die Mitsprache bei einem Projekt, das lange im Gespräch ist und dessen Realisation weit die Zukunft reichen wird und daher als möglichst optimale Lösung allen gemeinsamen Zielen und Anforderungen entsprechen sollte.

Bei Fragen zur Veranstaltung gerne unseren 1. Vorsitzenden, Dr. Horst Brünnet, kontaktieren!

Altmeyer_Bruennet

Dezember 2, 2014
von Horst Brünnet
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Neuer Vorsitzender bei der Mitgliederversammlung der Freien Wähler Gemeinschaft FWG Saarwellingen gewählt

Bei der turnusmäßigen Jahreshauptversammlung begrüßte
der 1. Vorsitzende Rainer Altmeyer die zahlreich erschienenen
Mitglieder im Nebenzimmer des Gasthauses Schwinn in
Schwarzenholz.

Ohne Ergänzungs- oder Änderungswünsche konnte man
zur Tagesordnung übergehen, die mit dem Geschäftsbericht
von Erich Jochem eröffnet wurde. Nach dem Kassenbericht
von Reinhard Koch, der eine solide Kassenlage bescheinigte,
war auch der Bericht der Kassenprüfer ohne Beanstandung,
sodass Entlastung erteilt werden konnte.

Vor der Wahl eines Versammlungsleiters teilte der bisherige
langjährige Vorsitzende Rainer Altmeyer mit, dass er diese
Aufgabe in jüngere Hände übergeben wolle, um eine weitere
positive Entwicklung für die nächsten Jahre sicherzustellen.
Mit der Verjüngung der  Vorstandsspitze solle die bisher schon
erfolgreiche Arbeit ihre konsequente Fortsetzung finden.

Seit September 1984 sei er als 1. Vorsitzender jetzt in der FWG-
Vereinsarbeit aktiv, und mit berechtigtem Stolz könne man darauf
verweisen, dass die FWG ebenfalls seit jetzt schon 30 Jahren
ununterbrochen drittstärkste politische Kraft in Saarwellingen sei.

Die Arbeit als Vorsitzender der FWG habe ihm immer viel Freude
bereitet und daher werde er sich auch nicht ganz aus dieser Arbeit
zurückziehen und dem Verein auch weiterhin mit Rat und Tat zur
Verfügung stehen und seine Erfahrung selbstverständlich weiter
einbringen.
Sein ausdrücklicher Hinweis, er werde der FWG weiterhin als
Fraktionsvorsitzender im Gemeinderat zur Verfügung stehen und
helfen, die aktuelle Kommunalpolitik verantwortlich mit zu gestalten,
wurde mit viel Beifall zustimmend zur Kenntnis genommen.

Nach seinem Dank für die gute Zusammenarbeit in den vielen
vergangenen Jahren ging man zur Tagesordnung über und wählte
den früheren Saarwellinger Ortsvorsteher Erwin Maas einstimmig
zum Versammlungsleiter.
Er dankte dem Vorstand für die geleistete Arbeit und beantragte
die Entlastung des Vorstandes, die einstimmig erteilt wurde.

Bei den anschließenden Neuwahlen wurde Dr. Horst Brünnet, der
seit Jahren in Ortsrat wie Gemeinderat aktiv ist und von daher
schon viel  kommunalpolitische Kompetenz vorweisen kann,
einstimmig zum neuen Vorsitzenden gewählt.
Neuer 2. Vorsitzender wurde Stefan Becker, Geschäftsführer
Erich Jochem (Wiederwahl). Sein Vertreter ist Hubert Masloh, der
gleichzeitig auch für die Öffentlichkeitsarbeit weiter zuständig sein wird.

Reinhard Koch wurde ebenso im Amt als 1. Kassierer bestätigt.
Seine Vertreterin wird jetzt Rita Schweitzer sein.

Dieter Pusch wird weiter Aufgaben als Organisationsleiter übernehmen
und dabei von Toni Scherer unterstützt.

Als Beisitzer wurden von der Versammlung Rudolf Schweitzer,
Jürgen Mautes und  Marlene Masloh bestimmt.

Neue Kassenprüfer sind Rainer Altmeyer und Günter Klein sowie
Norbert Keusch als Vertreter.

Dem Vorschlag von Ehrenmitglied Erwin Maas, den bisherigen
Vorsitzenden Rainer Altmeyer zum Ehrenvorsitzenden zu ernennen,
folgte man einstimmig.

Rainer Altmeyer bedankte sich bei allen Versammlungsteilnehmern
für diese ehrenvolle Ernennung und betonte nochmals, dem Vorstand
weiterhin mit seiner Erfahrung, mit Rat und Hilfe zur Verfügung zu stehen.

Abschließend informierte der neue 1. Vorsitzende Dr. Horst Brünnet
ausführlich über die derzeit aktuellen Themen der Kommunalpolitik
z.B. die verschiedenen Neubauvorhaben für Feuerwehr, Festhalle oder
das Großprojekt Breitwiese und die Neugestaltung im Ortszentrum.
Angesprochen wurden auch Sanierungsaufgaben (Thema Kappelschule)
sowie die Problematik der Steuereinnahmen, die in Saarwellingen
unter dem Landesdurchschnitt liegen und sich deswegen negativ bei der
Zuteilung von Landeszuschüssen auswirken.

Im Zuge einer allgemeinen Aussprache wurden weiter verschiedene
Themen ausführlich diskutiert, unter anderem auch eine weitere informative
Fahrt im nächsten Jahr, für die schon Vorbereitungen angelaufen sind.

September 25, 2014
von Horst Brünnet
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Freie Wähler Gemeinschaft ( FWG ) macht interessante Elsass-Reise nach Strasbourg, Colmar und Riquewihr

Freie Wähler Gemeinschaft ( FWG ) macht interessante Elsass-Reise nach Strasbourg, Colmar und Riquewihr!

Am 13. und 14. September unternahm die Freie Wähler Gemeinschaft ihre 2-Tages-Vereinsfahrt ins Elsass, an der neben Vereinsmitgliedern auch zahlreiche Gäste teilnahmen.

Nach dem Start in Saarwellingen pünktlich um 7.00 Uhr steuerte der Bus mit dem routinierten Fahrer Norbert Keusch das erste Ziel an. Im Restaurant „L‘ Arbre Vert“ in Kirchheim wartete ein reichhaltiges Frühstück auf die Reisegesellschaft, das wesentlich mehr bot als das, was oft als die bescheidene Version des französischen Frühstücks serviert wird.

Man merkte schon, dass man im Elsass angekommen war, wo man auf gutes Essen und Trinken besonderen Wert legt. Gut gestärkt ging es weiter nach Strasbourg. Eine ideale Lösung hatte unser versierter Chauffeur parat, der den Bus auf einem bewachten Parkplatz außerhalb des Zentrums abstellte, von wo man schnell und preiswert mit der Tram direkt in die City gelangte.

Nach der Besichtigung des Münsters mit einem ausgezeichneten und fast allwissenden Fremdenführer, der von den historischen Aspekten bis zu den aktuellen Fragen detailliert und fundiert Auskunft geben konnte, stand eine einstündige Rundfahrt auf der malerischen Ill an. Strasbourg vom Wasser aus zu erleben bot für die meisten Mitfahrer eine völlig neue Sichtweise auf die alten Stadtteile mit den Schleusen und Brücken.

Auch der Anblick der riesig wirkenden Gebäude der europäischen Institutionen war aus dieser Perspektive neu und sehr beeindruckend. Nach einem kurzen Stadtbummel ging es dann weiter zum Etappenziel Colmar, wo die Reisegruppe im neuen Hotel „Roi Soleil Prestige“ ihre Zimmer bezog, bevor es in die Stadt zum Abendessen ging.

Im Restaurant „Bartholdi“ in der Altstadt – benannt nach einem der wohl berühmtesten Söhne der Stadt, dem Bildhauer Fréderic-Auguste Bartholdi, dem Schöpfer der weltbekannten Freiheitsstatue, von der eine kleinere Version auch in Colmar einen Verkehrskreisel ziert – kam ein traditionelles elsässisches Gericht auf den Tisch.

Das „Choucroute Alsacienne“, das mit begleitendem Elsässer Riesling hervorragend mundete, war die richtige Stärkung nach einem langen, erlebnisreichen Tag und wurde noch der Jahreszeit entsprechend gekrönt durch eine leckere Tarte mit heimischen Zwetschen.

Nach einer kurzen Nachtruhe und einem wiederum ausgezeichneten Frühstück im Hotel stand die Stadtführung in Colmar auf dem Programm, die ebenfalls von sehr kompetenten und bestens informierten Gästeführern durchgeführt wurde, die von der historischen Architektur der Altstadt bis zu den heutigen auch dort zu erkennenden Problemen mit Leerstand zu berichten wussten.

Auf dem Weg gab es zur Überraschung aller noch eine Gratis-Kostprobe von sehr delikaten Macarons eines jungen Konditors, die noch ofenwarm mit Begeisterung verkostet wurden.

Der enge Zeitplan sah die zügige Weiterfahrt nach Riquewihr vor, obwohl man in Colmar gerne noch mehr Zeit hätte verbringen können. Im malerischen Örtchen Zellenberg konnte das be kannteBio-Weingut Becker besichtigt werden, dessen Mitinhaberin den Betrieb vom Keller bis zur Probierstube vorstellte. Crémant d‘ Alsace, ein typischer Riesling der Region und ein ebenso klassischer Gewürztraminer wurden neben einem leckeren Gugelhupf den Gästen offeriert, die neben Wein auch feinen „Eau de Vie“ verschiedener Sorten mit auf den Weg nahmen.

Nach diesem gelungenen Apéritif beim Winzer konnte man sich schon auf die nächste Station im nahe gelegenen Riquewihr freuen, wo ein weiteres und gleichermaßen kulinarisches Erlebnis auf die Reisegruppe wartete. Angeboten wurde die hier weit verbreitete „Tarte Flambée“ in der Basis-Version mit Speck und Zwiebel, aber auch eine pikante Variante mit duftendem Munsterkäse, die für manchen sehr neu, aber dennoch äußerst wohlschmeckend war. Selbst die zum Abschluss präsentierten süßen Flammkuchen mit Zwetschen und Mirabellen zeigten, was die regionale Küche über die Landesgrenzen bekannt und beliebt macht.

Eine kleine Rundfahrt durch die Gassen des Stätdtchens und seine umgebenden Weinberge mit weltweit bekannten Lagen beendete den offiziellen Ausflugsteil des zweitägigen Programms. In bester Stimmung konnte man sich bei einem kurzen Stadtbummel noch einmal von der angenehmen Atmosphäre dieses malerischen Kleinods gefangen nehmen lassen, bevor man spontan dem Fest bei den „Sapeurs Pompiers de Riquewihr“,der örtlichen Feuerwehr, noch einen Besuch abstattete. Sie waren gute Gastgeber, die mit frischem Bier, aber auch mit den süffigen Weinen zu – im Gegensatz zu manchen anderen Anbietern – zivilen Preisen die Besucher erfreuten.

Kurz nach 20.00 Uhr traf die Reisegruppe gut gelaunt wieder zuhause ein und bedankte sich bei den beiden wichtigsten Personen der Fahrt, dem umsichtigen und sicheren Fahrer Norbert Keusch und dem Reiseleiter Dieter Pusch, der von der Planung und Organisation bis zur Durchführung diesen außergewöhnlichen Kurztrip in die Weinregion begleitete, wobei ihm seine fachliche Routine, die er ansonsten bei der im Saarwellinger Campus Nobel angesiedelten Firma „Pinard de Picard“ im Kundenkontakt nutzt, zugute kam.

Als Fazit bleibt festzuhalten: Ein Blick „über den Tellerrand“ mit dem Besuch benachbarter Regionen lohnt sich immer, denn was man an Informationen und Eindrücken von dort mitnehmen kann, lässt sich auch hier daheim vor Ort bei der kommunalpolitischen Arbeit gut verwerten. Dass dies wohl nicht die letzte Fahrt war, ist mit großer Sicherheit anzunehmen. Wer dabei war, wird gerne auch in Zukunft mit der FWG auf Tour gehen und neue Ziele ansteuern.

Fotos folgen!

Juni 26, 2014
von Horst Brünnet
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Erste Sitzung des Gemeinderats am 17.07.2014!

Am 17.07.2014 konstituiert sich der neue Gemeinderat der Gemeinde Saarwellingen für den Zeitraum 2014-2019. Leider rücken wir dieses Mal mit nur 4 statt 6 FWG’lern in den Gemeinderat. Aus diesem Grund wollen wir uns an dieser Stelle ganz besonders bei Hubert Masloh und Gilbert Planta bedanken, die in der neuen Legislaturperiode kein Mandat mehr wahrnehmen können.

Sobald sich die neue FWG Fraktion konstituiert hat, werden wir dies hier veröffentlichen!

Ihre FWG Saarwellingen – Reisbach – Schwarzenholz