Basis

Dezember 24, 2018
von Horst Brünnet
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Weihnachtsgrüße und Wünsche für das Neue Jahr

„Was wir an Weihnachten feiern, ist alles andere als eine Idylle. Die Krippe die wir längst in unsere warmen Stuben geholt haben, stand bekanntlich im Stall. Niemand war da, der der schwangeren Frau und dem jungen Mann aus Nazareth in Galiläa menschenwürdige Bleibe zu geben bereit war. Kaum war das Kind zur Welt gekommen, mußte die junge Familie fliehen, weil Herodes, der machtbesessene Herrscher, dem Kind Jesus nach dem Leben trachtete. Flüchtlinge waren sie, politisch Verfolgte, Asylsuchende.“

Dieses Zitat des früheren Kurienkardinals Walter Kardinal Kasper stellen wir dem diesjährigen Weihnachtsgruß voran.

Weihnachtsgrüße und Wünsche für das Neue Jahr
Windenergie

Dezember 10, 2018
von Horst Brünnet
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Richtigstellung zum Artikel „Der Bürgermeister informiert“ in den Saarwellinger Nachrichten, Ausgabe 49/2018

Die FWG Saarwellingen – Reisbach – Schwarzenholz freut sich sehr, dass aufgrund unserer Initiative nun eine breitere Information über den geplanten Windpark Saarwellingen angestoßen wurde.

Der Bürgermeister informierte in der Ausgabe 49/2018 in der Rubrik „Der Bürgermeister informiert“ mit dem Artikel „Informationen über den geplanten Windpark Saarwellingen“ ganz grundsätzlich über die Entstehung und den zeitlichen Ablauf des Projekts, so wie wir es zuvor in unserem Klartext bereits getan haben. Leider ist dem Verwaltungschef hier ein kleiner Faux-Pax unterlaufen, den wir an dieser Stelle Richtig stellen müssen. Es heißt dort im Wortlaut „Im Juni 2006 wurde vom Gemeinderat Saarwellingen der Grundsatzbeschluss über die Aufstellung von Windenergieanlagen in der Gemeinde Saarwellingen mehrheitlich – ohne Gegenstimme – gefasst.“

Richtig ist: Am 08.06.2006 wurde folgender Beschluss gefasst: „Die Gemeinde ist grundsätzlich mit der Errichtung eines Windparks einverstanden. Die Verwaltung wird beauftragt, die notwendigen Maßnahmen zur Realisierung des Projektes einzuleiten.“

Abstimmungsergebnis: Mehrheitlich bei 6 Gegenstimmen. Diese Gegenstimmen stammten von der damals 6 Mitglieder starken FWG-Fraktion!

Der damalige Bürgermeister Michael Philippi wies in der Diskussion im übrigen darauf hin, dass dieser Beschluss wieder aufgehoben werden könne, sollten sich neue Erkenntnisse ergeben. Das heißt, hier kann noch etwas bewegt werden. Gemäß §35 Abs. 1 Nr. 5 BauGB ist „ein Vorhaben, das der Nutzung der Windenergie dient, im Außenbereich zulässig, wenn öffentliche Belange nicht entgegenstehen und die ausreichende Erschließung gesichert ist.“ Unserer Meinung nach stehen definitiv öffentliche Belange dem Bau der Windenergieanlagen entgegen:

  • weil sie schädliche Umwelteinwirkungen hervorrufen werden
  • und in massiver Weise die Belange des Naturschutzes, der Landschaftspflege und des Bodenschutzes beeinträchtigen,
  • das Orts- und Landschaftsbild enorm verunstalten und die natürliche Eigenart der Landschaft am Fuße des Hoxberges und ihren Erholungswert nachteilig beeinflussen.

Ganz allgemein möchten wir darauf hinweisen, dass das Amtliche Bekanntmachungsblatt, die Saarwellinger Nachrichten, keine politischen Veröffentlichungen zulässt. Das heißt im Klartext, wir als FWG Fraktion können dort keine politischen Informationen veröffentlichen. Dies akzeptieren wir natürlich. Und nutzen entsprechend Medien wie unsere Homepage sowie das soziale Netzwerk Facebook – natürlich in sachlichem und fairen Stil. Was wir allerdings nicht akzeptieren, ist die Tatsache, dass nun schon zum zweiten Mal (zuletzt bei der Thematik Feuerwehrgerätehaus) die Rubrik „Der Bürgermeister informiert“ dazu genutzt wird, politische Kommentare in eigener Sache abzugeben.

Hier ein Link zum Artikel in den Saarwellinger Nachrichten:

Ausgabe 49/2018

Positionen

Dezember 8, 2018
von Horst Brünnet
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Bericht von der Jahreshauptversammlung

Mitgliederversammlung 2018 der Freien Wähler Gemeinschaft FWG

In der Jahreshauptversammlung am 30. November um 19.00 Uhr im Wirtshaus „Zum Adler“ konnte der Vorsitzende Dr. Horst Brünnet eine große Zahl interessierter Vereinsmitglieder willkommen heißen. Nach dem Geschäftsbericht von Erich Jochem, der die zahlreichen Aktivitäten des vergangenen Jahres – wie z.B. die Zweitagesfahrt in den Rheingau – Revue passieren ließ, zeigte der Kassenbericht von Udo Lange eine sehr erfreuliche Bilanz. Ohne Beanstandung konnten die beiden Kassenprüfer Norbert Keusch und Edgar Basten einen erfreulichen Kontostand bestätigen, der wiederum über dem Ergebnis des Vorjahres liegt.

Unter dem Vorsitz des Fraktionsvorsitzenden wurde somit nach einer kurzen Diskussion und Aussprache der Vorstand einstimmig entlastet. Danach informierte Rainer Altmeyer über einige aktuelle Themen aus der Kommunalpolitik und zeigte die Entwicklungen in der nahen Zukunft auf. Die Neuwahl des Gesamtvorstandes brachte in offener Abstimmung die nachfolgenden Ergebnisse, wobei fast alle bisherigen Amtsinhaber per Wiederwahl bestätigt wurden:

Dr. Horst Brünnet, 1. Vorsitzender

Stefan Becker, 2. Vorsitzender

Erich Jochem, 1. Geschäftsführer

Hubert Masloh, 2. Geschäftsführer und Pressewart

Helmut Leinenbach, 1. Kassierer

Reinhardt Koch, 2. Kassierer

Björn Balandat und Martin Altmeyer, Organisationsleiter

Rudolf Schweitzer, Jürgen Mautes, Marlene Masloh, Beisitzer

Gilbert Wenzel und Günter Klein, Kassenprüfer

Der alte und neue Vorsitzende bedankte sich ausdrücklich bei dem bisherigen Kassierer Udo Lange für seine geleistete Arbeit und begrüßte ebenso die Bereitschaft des bisherigen Organisationsleiters Dieter Pusch, seine jungen Nachfolger einzuarbeiten und sie zu unterstützen. Dafür gab es großen Beifall der versammelten Mitglieder. Nach der Diskussion verschiedener Aktivitäten und den Vorplanungen für die weitere politische Arbeit war die Versammlung um 22.00 Uhr beendet.

Keine WINDRAD-GIGANTEN in unserem Wald

Dezember 1, 2018
von Horst Brünnet
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Keine WINDRAD-GIGANTEN in unserem Wald

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

das Thema Windkraft am Fuße des Hoxbergs geistert schon seit über 10 Jahren durch die Gemeinde und unsere Gremien. Die ersten Planungen sahen Anlagen mit einer Nabenhöhe von 80 m vor. Während die Mehrheit der Mandatsträger der Romantik der 100% Versorgung aus erneuerbaren Energien erlagen, prognostizierte die FWG als Erste, dass eine sinnvolle Nutzung von Windenergie in Saarwellingen (wenn überhaupt) nur mit Anlagenhöhen größer 120 m zu erreichen ist. In diesem Fall wurden wir in den letzten Wochen vom Neu-Investor ENOVOS eines Besseren belehrt: es sind tatsächlich Nabenhöhen von bis zu 166 m notwendig mit einem Rotordurchmesser von 160 m; in Summe also Anlagenhöhen von über 250 m (!!), sogenannte „Schwachwindanlagen“. Der Begriff alleine steht für sich. Damit würden wir in Europa Spitzen- oder besser Höhenreiter im Windenergie-Anlagenbau. Und das mitten im bewaldeten Gebiet.

Wir setzen uns seither für eine transparente Planung mit Pro und Contra ein und nicht für populistische Schnellschüsse, ohne dabei die Windenergie als regenerative Energieform generell abzulehnen, dort wo es aufgrund hoher mittlerer Windgeschwindigkeiten Sinn macht. Auch können wir uns einen Solarpark gut vorstellen. Aber auch alternative Energiekonzepte müssen einer umfassenden Prüfung standhalten. Die jetzt geplanten vier Windenergieanlagen-Giganten im Gebiet Jungenwäldchen / Oberscheidchen / Neuländerheck halten weder einer wirtschaftlichen Prüfung stand, noch sind sie unserer Meinung nach privilegiert zu betrachten nach §35, 3 Baugesetzbuch, da sie massiv den öffentlichen Belangen der Gemeinde Saarwellingen entgegenstehen:

  • Naturschutz
  • Artenschutz
  • Landschaftspflege
  • Bodenschutz
  • Eigenart der Landschaft und Naherholungscharakter rund um die Traumschleife Mühlenbachschluchtenweg sowie die Ausflugsziele beim Obst- und Gartenbauverein (200 m Luftlinie) und der Schutzhütten des Saarwaldvereins (500 m Luftlinie)
  • Infraschall

Windenergieanlagen sind Industrieanlagen wie jede andere Form von Primärenergieerzeugern auch. Es käme aber niemand darauf, ein anderes Industrieprojekt mitten im bewaldeten Gebiet zu beplanen. Erneuerbare Energie auf Kosten von Natur und Gesundheit ist der völlig falsche Ansatz und wirkt abschreckend und nicht überzeugend. Gerade im ausgewiesenen Schwachwindgebiet hier bei uns. Oder käme jemand auf die Idee eine Gezeitenkraftwerk in der Prims zu installieren?

Wir als FWG fordern mit Nachdruck, das geplante Projekt zu stoppen und gewaltigen Schaden von der Bevölkerung fernzuhalten. Unterstützen Sie uns in den kommenden Wochen, zunächst für transparente Informationen für die Bevölkerung zu sorgen und auch durch öffentlichen Druck die Mandatsträger im Gemeinderat Saarwellingen zu überzeugen – zum Wohl für Saarwellingen!

Wir haben Ihnen im Folgenden Fakten und Themen rund um das geplante Projekt zusammengestellt, u.a. Visualisierungen an den Standorten. Die nachstehenden PDF Dateien dürfen gerne heruntergeladen, verteilt und diskutiert werden. Gerne können Sie uns auch kontaktieren – hier oder bei facebook!

PDF 1: KLARTEXT „Wind-Wahnsinn“ KlarText_Neu_Mon

PDF 2: Fakten zu Transportwegen, Fundament-Ewigkeitslasten und Abständen zu bewohntem Gebiet EXTRA_A4-Mon

Mitmachen

November 25, 2018
von Horst Brünnet
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FWG bringt Thema ENERGIEEFFIZIENZ-Contracting ein

Die FWG Gemeinderatsfraktion hat das Thema Energieliefer- bzw. Energiespar-Contracting in die dafür zuständige Lenkungsgruppe eingebracht, um das zukünftige Energieversorgungskonzept für den neuen Ortskern von Beginn an dafür offen zu halten.
Ein „Roll-out“, also eine konsequente Ausbreitung der Idee, stellen wir uns auch für anstehende zukünftige Energieprojekte der Kommune vor.
Zudem haben wir angeregt, einen Berater der dena zur Konzeptvorstellung in die Lenkungsgruppe einzuladen.

Die Idee:

  • Öffentliche Gebäude auf den neusten Stand beim Thema Energie- und Heiztechnik bringen – ohne einen Cent auszugeben!
  • Paradoxon für Kommunen: Zu Arm zum Sparen: Will sagen, Investitionen in Energieeffizienz amortisieren sich zwar schnell, jedoch müssen die Kommunen (bzw. Bund und Länder) zunächst Schulden machen
  • Lösung: Ein Kooperationsmodell ergibt eine WIN-WIN-Situation. Der Staat spart Energie und Geld, die Unternehmen machen Umsatz, das Klima wird geschont

Mehr Infos zum Thema haben wir hier zusammengestellt.

FWG_Energieeffizienz-Contracting_INFO_11_2018

Fragen zum Thema? Nehmen Sie Kontakt mit uns auf!

Gemeinderat

November 20, 2018
von Horst Brünnet
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SZ-Bericht vom 19.11.2018 zum Thema „Wildschweine“

Hier geht es zum Artikel.

So kann es gehen. Die FWG bringt das Thema mit einer Anfrage im September im Ortsrat Saarwellingen vor. Diese Anfrage blieb unbeantwortet, stattdessen gelangt aber ein SPD-Antrag auf die Tagesordnung der öffentlichen Sitzung des Gemeinderats.

Nicht dass wir uns falsch verstehen: jeder konstruktive Ansatz das Problem in den Griff zu bekommen, ist erwünscht. Wir hätten uns aber gefreut, wenn unsere Initiative gleich aufgegriffen worden wäre und die Berichterstattung der Saarbrücker-Zeitung/SLS von der Gemeinderatssitzung auch entsprechend ausgewogen ausgefallen wäre.

Glücklicherweise kann sich ja jeder selbst ein Bild davon machen.

UPDATE vom 21.11.2018: Die Gemeindeverwaltung hat uns mitgeteilt, dass unsere Anfrage aus dem September bereits 2 Tage später beantwortet wurde und diese Antwort dem Ortsvorsteher für die nächste Ortsratssitzung übermittelt wurde. Warum diese Antwort dann nicht in der nächsten Ortsratssitzung mitgeteilt wurde, bleibt offen…

Zu unserer Anfrage:

Anfrage_OR_Donau_Seite_1 Anfrage_OR_Donau_Seite_2

Unsere Listen

November 19, 2018
von Horst Brünnet
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Neue Anfragen und Anträge der FWG Ortsratsfraktion zum Thema Campus Nobel

Am 11. August lud die FWG zu einem Informationsaustausch an einen Infostand im Campus Nobel ein. Die daraus gesammelten Informationen der Anwohner – für die wir uns an dieser Stelle recht herzlich bedanken – sind in drei erste konkrete Anträge im Ortsrat Saarwellingen eingegangen:

1. Fehlender Fußweg in der Alfred-Nobel-Allee. Die Initiative eines Anwohners aus der Robert-Koch-Straße im Interesse der Sicherheit der Fußgänger blieb bis heute unbeantwortet, weshalb wir eine Anfrage gestellt haben.
2. Das Thema Niederschlagswasser wurde von vielen an uns herangetragen. Hier haben wir die Verwaltung um eine konkrete schriftliche Stellungnahme zum weiteren Verfahren und dem Stand der Bearbeitung gebeten.
3. Verkehrssituation: Das Thema Geschwindigkeitsmessungen zu sinnvollen Stoßzeiten wurde in einem Antrag formuliert ebenso wie Anfrage, die Verkehrsführung zu optimieren.

Über den Verlauf halten wir alle Interessierten gerne auf dem Laufenden!

Weitere Anregungen können gerne an unsere Mandatsträger gerichtet werden. Wir freuen uns auf Ihr Feedback!

Sie sind kommunalpolitisch interessiert? Treten Sie mit uns in Kontakt! Wir sind keine Partei, unabhängig, sachorientiert und rein auf das Wohl der Kommune fokussiert.

Presseinformationen

September 17, 2018
von Horst Brünnet
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Teil 2 des Reiseberichts: Die Rheingau-Fahrt der Freien Wähler Gemeinschaft FWG

Von der hessischen Landeshauptstadt ins Kloster.

 

Nach einem ausgiebigen Frühstück, das keine Wünsche offenließ, wurde der zweite Tag mit einer Stadtführung eröffnet, bei der die markanten Punkte und Sehenswürdigkeiten der Hessenmetropole vorgestellt wurden.

Teil 2 des Reiseberichts: Die Rheingau-Fahrt der Freien Wähler Gemeinschaft FWG

Bild 1: Der Schlossgarten ist neben den mittlerweile zum Stadtbild gehörenden Vögeln mit dem leuchtend grünen Gefieder auch durch die internationalen Reitturniere an Pfingsten ein bekannter Ort.

Im Park des  Barock-Schlosses Biebrich am Rheinufer,von den Herzögen von Nassau als Residenz genutzt, wurde man mit einer ungewohnten Geräuschkulisse konfrontiert. Das Geschrei stammte von der seit Jahren dort ansässigen Kolonie von Halsbandsittichen, die sich dort invasionsartig angesiedelt haben und auch durch ihren Einfluss auf das natürliche Ökosystem für Riesenprobleme sorgen, weil sie auch in privaten Gartenanlagen ausreichend Nahrung vorfinden.

Teil 2 des Reiseberichts: Die Rheingau-Fahrt der Freien Wähler Gemeinschaft FWG

Bild 2: Mit der Nerobergbahn gelangt man zu einem der besten Aussichtspunkte über Wiesbaden mit dem imposanten, 1993 renovierten Turm, der von einem durch Brand zerstörten Hotel stammt.

Nächste Station war die Nerobergbahn aus dem Jahr 1888. Das technische Kulturdenkmal ist eine, wie es Fachleute bezeichnen, Wasserlast- und Zahnstangen-Standseilbahn, die auf 438 Metern bei einer Steigung von 19% eine Höhendifferenz von 83 Metern überwindet. Sie bringt überwiegend die vielen Touristen auf den Hausberg der Stadt, von dem sichein traumhafter Ausblick bietet. Hier steht auch der Monopteros, der Nerobergtempel und der Turm sowie das Opelbad. In einer nahen Hanglage konnte man auch die russische Kirche mit ihren vergoldeten Kuppeln besuchen.

Teil 2 des Reiseberichts: Die Rheingau-Fahrt der Freien Wähler Gemeinschaft FWG

Bild 3: Die Russisch-Orthodoxe Kirche der heiligen Elisabeth, die von Herzog Adolf von Nassau um 1850 anlässlich des frühen Todes seiner Gemahlin erbaut wurde und der sogenannte Monopteros.

Von Wiesbaden war es dann nicht mehr weit zum weltberühmten Kloster Eberbach, in dem auch Teile des Filmes „Im Namen der Rose“ gedreht wurden. Die ehemalige Zisterzienserabtei in der Nähe von Eltville zählt zu den wenigen bedeutenden Kunstdenkmälern Europas. Heute ist die gesamte Anlage im Eigentum der Stiftung Kloster Eberbach, die sich unter anderem auch durch den Verkauf der hier erzeugten Weine der „Hessischen Staatsweingüter“ finanziert. Die Reisegesellschaft der Freien Wähler Gemeinschaft nutzte hier das Angebot einer kulturhistorischen Führung durch die Abtei mit begleitender Verkostung von sechs Weinen, die Schlender-Weinprobe. Auf den Spuren der Eberbacher Mönche konnte man viel Neues über die Kunst und die Historie der Weinbereitung erfahren. Stationen waren u.a. das Hospital, der historische Cabinet-Keller, der hochgotische Kapitelsaal, das Dormitorium – der frühere Schlafsaal der Klosterbrüder mit einem beeindruckenden Kreuzgewölbe – und das Refektorium aus der Barockzeit.

Teil 2 des Reiseberichts: Die Rheingau-Fahrt der Freien Wähler Gemeinschaft FWG

Bild 4: Das Laienrefektorium, der ehemalige Speisesaal beherbergt heute historische Weinkeltern, deren eine die schöne , frei übersetzte Inschrift trägt „Der Wein erfreut der Menschen Herz“

Leider konnte man aus Zeitgründen nicht mehr das Abtei-Museum besuchen, aber viele Zeugnisse aus der Vergangenheit zeigten deutlich, welche Schätze hier erhalten werden, was einen gewaltigen Aufwand und große finanzielle Anstrengungen erfordert.

Teil 2 des Reiseberichts: Die Rheingau-Fahrt der Freien Wähler Gemeinschaft FWG

Bild 5: Blick in ein historisches Fasslager und Intarsie auf einem alten Schrank: Die bildhafte Umsetzung des Namens Eberbach für Leseunkundige durch die Darstellung des Klostergebäudes, eines Ebers und eines Baches.

Ein unvergessliches Erlebnis bot sich dann zum Abschluss in der Basilika des Klosters, in dem auch Konzerte des berühmten Rheingau-Musik-Festivals stattfinden. Gerade an diesem Sonntag durfte die Saarwellinger Reisegruppe die Generalprobe zur Interpretation der „Carmina Burana“ mit anhören, bei der 180 Sängerinnen und Sänger bekannter Kantoreien mit den Musikern der Thüringer Philharmonie Gotha-Eisenach ein Klangerlebnis der besonderen Art in der einmaligen Kirchenakustik zu Gehör brachten.

Teil 2 des Reiseberichts: Die Rheingau-Fahrt der Freien Wähler Gemeinschaft FWG

Bild 6: Die Generalprobe von Orff’s „Carmina Burana“ – eine kostenlose Lehrstunde und Hörprobe in selten erlebter Schönheit.

Vor der Heimfahrt wurde noch die Vinothek mit dem angeschlossenen Klosterladen aufgesucht, wo manch ein Reiseteilnehmer sich noch Erinnerungen an eine unvergessliche Reise erwarb – nicht nur in flüssiger Form der ausgesucht hervorragenden Weine der „Hessischen Staatsweingüter“. Zwei Tage mit besonderen Eindrücken werden bei allen Mitfahrern noch lange im Gedächtnis bleiben. Eine harmonische Wochenendreise mit einem tollen Programm und einmaligen Erlebnissen fand mit der Rückfahrt durch das schöne Rheinhessen einen  Abschluss. Allgemeines Lob war Anerkennung und Bestätigung für die perfekte Vorbereitung und Planung der Tour 2018.

Presseinformationen

September 11, 2018
von Horst Brünnet
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Wieder ein besonderes Erlebnis: Die Rheingau-Fahrt der Freien Wähler Gemeinschaft FWG

Teil 1: Durch das Nahetal nach Bingen

 

Am vorletzten Wochenende erlebten viele Vereinsmitglieder und interessierte Gäste ein abwechslungsreiches Programm bei der diesjährigen Vereinsfahrt der Freien Wähler Gemeinschaft. Pünktlich um 7.00 Uhr setzte sich die Reisegesellschaft in einem neuen Komfortbus in Richtung Nahetal in Bewegung, wo man im Landhaus St. Johannisberg das Frühstück genießen konnte. Der Blick von der in 60 Meter Höhe über dem Nahetal gelegenen Aussichtsplattform „Nahe-Skywalk“ erlaubte für alle Schwindelfreien einen weiten Blick in die von einem noch aktiven Steinbruch geprägte Flusslandschaft. Neben der Stiftskirche bot auch das Backhaus aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts einen Rückblick in die Vergangenheit der Region.

Wieder ein besonderes Erlebnis: Die Rheingau-Fahrt der Freien Wähler Gemeinschaft FWG

Bild 1: Die kulturhistorisch bedeutsame Stiftskirche St. Johannisberg und der „Backes“, wie man früher das Dorfbackhaus in der Mundart bezeichnete.

Die weitere Route durch das Rebenland der Nahe vorbei an zahlreichen weltbekannten Weingütern führte nach Bingen, wo in diesen Tagen das Winzerfest veranstaltet wird, das bei der Stadtführung über die Gassen und Märkte hoch zur Burg Klopp mit vielen Ständen in den Blickpunkt rückte. Von dort oben konnte man das Niederwalddenkmal – übrigens seit 2002 Teil des UNESCO-Weltkulturbes Oberes Mittelrheintal –  oberhalb der Stadt Rüdesheim auf der anderen Rheinseite betrachten. Eine andere Sehenswürdigkeit ist das Hildegard-Forum der Kreuzschwestern, das zum 900. Gedächtnisjahr der hl. Hildegard von Bingen entstand. Neben vielen anderen Attraktionen präsentiert das Forum auf dem Rochusberg auch einen Heilkräutergarten nach mittelalterlichem Vorbild mit großen, neu angelegtem Obstgarten und ca. 80 Heilpflanzen, deren Heilwirkung Hildegard in ihrem Buch „Physica“ beschrieben hat.

Wieder ein besonderes Erlebnis: Die Rheingau-Fahrt der Freien Wähler Gemeinschaft FWG

Bild 2: Das Niederwalddenkmal mit der zwölfeinhalb Meter hohen Germania oberhalb Rüdesheim und die Basilika St. Martin, die ein geschütztes Kulturgut gemäß der Haager Konvention ist.

Unmittelbar am Eingang zum UNESCO-Weltkulturerbe „Mittelrheintal“ lädt das Museum am Strom zu faszinierenden Begegnungen mit 2000 Jahren Kultur und Geschichte am Rhein ein: Neben den Abteilungen Rheinromantik, Römerzeit, Stadtgeschichte und Sonderausstellungen steht die große „Hildegard von Bingen-Präsentation“ im Mittelpunkt der Museumsangebote. Hildegard von Bingen mit allen Sinnen erleben – das ermöglicht die Museumsausstellung mit dem zugehörigen „Hildegarten“. Umfassender als hier, an ihrer historischen Wirkungsstätte in Bingen, finden sich nirgendwo sonst Leben und Werk der Volksheiligen dokumentiert.

Wieder ein besonderes Erlebnis: Die Rheingau-Fahrt der Freien Wähler Gemeinschaft FWG

Bild 3: Der Heilkräutergarten nach mittelalterlichem Vorbild auf dem Binger Rochusberg

Die Basilika St. Martin am Naheufer wurde an einer Stelle errichtet, wo zur Zeit der Römer ein Mercuriustempel stand, der als Gott des Handels bis heute bekannt ist. Daran erinnert auch die Salzstraße, eine der ältesten Straßen Bingens: Schon im 12. Jahrhundert war sie unter ihrem heutigen Namen bekannt. Salz galt im Mittelalter als „weißes Gold“, weshalb der Salzhandel den Binger Kaufleuten ein lukratives Geschäftsfeld bot: Über die Salzstraße ließen sie das von den Schiffen entladene Salz zum Weiterverkauf auf den Markt transportieren. Auch Hildegard von Bingen wusste um die Bedeutung des Salzes und empfahl seinen maßvollen Einsatz im Rahmen gesunder Ernährung: „Wer Speisen ohne Salz isst, der wird innerlich schlapp. Allzu stark gesalzene Kost macht innen trocken und schädigt. Darum soll jede Speise so gesalzen werden, dass man die Speise vor dem Salz herausschmeckt.“ Überrascht war man, dass man in dieser Kirche auch eine Statue der bei uns sehr verehrten Heiligen Barbara erblickte, die aus dem 1. Viertel des 15.Jahrhunderts stammt und von den Bombardierungen der Stadt verschont blieb. Ungewöhnlich ist auch das Material, denn diese Figur ist nicht aus Holz gefertigt, sondern aus Ton.

Wieder ein besonderes Erlebnis: Die Rheingau-Fahrt der Freien Wähler Gemeinschaft FWG

Bild 4: Die Statue der Heiligen Barbara in der Basilika St. Martin und die Hildegard-Plastik des Künstlers Karlheinz Owald vor dem Kloster Eibingen bei Rüdesheim

Nächste Station war die hessische Landeshauptstadt Wiesbaden und die über die Landesgrenzen hinaus bekannte Sektkellerei Henkell im Stadtteil Biebrich, Neben allgemeinen Informationen zur Historie des Unternehmens und einer lehrreichen Führung durch Kellerei und Produktionsanlagen kamen die FWG’ler und ihre Gäste auch in den Genuss einer informativen und wohlschmeckenden Probe einiger der bekannten Sektsorten dieses renommierten Unternehmens, das zur Dr. Oetker-Gruppe gehört. Sekt, Wein und Spirituosen iwerden in 22 Ländern produziert und Henkell vertreibt seine Marken weltweit in mehr als 100 Staaten.

Wieder ein besonderes Erlebnis: Die Rheingau-Fahrt der Freien Wähler Gemeinschaft FWG

Bild 5: Die gesamte Wandbreite in der Abfüllanlage der Sektkellerei wird von einem farbenprächtigen historischen Panorama dominiert.

Zum Tagesabschluss im First-Class-Hotel Marriott konnten sich die Reisenden von den Strapazen des Tages bei einem internationalen Spezialitäten-Buffet erholen, bei dem die Küche des Hauses ihr meisterliches Können unter Beweis stellte.

Positionen

August 13, 2018
von Horst Brünnet
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Bericht: FWG Aktion am Campus Nobel

Die FWG Saarwellingen – Reisbach – Schwarzenholz lud am 11.08.2018 zu einer Informationsveranstaltung in die Alfred-Nobel-Allee 2 ein. An dieser Stelle gilt unser Dank der IVN GmbH, dass wir den dortigen Parkplatz für unsere Aktion benutzen durften.

Ziel war es, Anregungen und Meinungen der Anwohner einzuholen und daraus kommunalpolitische Initiativen abzuleiten, die der Anbindung dieses sogeschen neuen Ortsteils in die Gemeinde harmonisieren können. Dazu wurden im Vorfeld Flugblätter verteilt, in denen schon einige Initiativen der FWG thematisiert wurden, wie beispielsweise die Gehwegbeleuchtung Ewigkeitsweg und Primsener Weg, Rollstuhl- und Kinderwagengerechte Fußgängerwege oder auch Möglichkeiten der Verkehrsberuhigung zu Stoßzeiten rund um die KiTa oder bei Schichtwechseln.

Während der zweieinhalbstündigen Veranstaltung besuchten uns viele Anwohner und gaben weitere Hinweise zur Verkehrsführung, der derzeitigen Praxis mit der Niederschlagswassergebührenberechnung oder auch dem Thema Wild. Diese Anregungen haben wir dankend aufgenommen, werden sie sachlich auswerten und im Anschluss kommunalpolitisch aktiv werden. Über den weiteren Verlauf werden wir die Anwohner gerne informieren.

Dazu steht auch durchgehend das Angebot unsere Ansprechpartner Dr. Horst Brünnet, Stefan Becker oder Rainer Altmeyer direkt zu kontaktieren.

Ein weiteres Ziel der Aktion war es natürlich auch, kommunalpolitisch interessierte Bürger über die FWG zu informieren und zum Mitmachen zu motivieren. Es wäre schön, wenn Sie die Arbeit der FWG für eine weitere erfolgreiche Entwicklung unserer Gemeinde unterstützen würden. Denn Demokratie funktioniert nur dann, wenn sich viele Menschen dafür interessieren und sich engagieren. Auch wer auf sein Wahlrecht verzichtet, überlässt anderen wichtige Entscheidungen, z.B. Entscheidungem über seine eigenen Lebensverhältnisse.

Im kommenden Jahr 2019 finden im Saarland wieder Kommunalwahlen statt, bei denen in allen Gemeinden neue Mitglieder für die Ortsräte und den Gemeinderat gewählt werden. Die FWG tritt erneut zu dieser Wahl an. Sollten Sie Interesse an einer Kandidatur haben, sind Sie bei uns – der einzigen parteiunabhängigen Vertretung der Bürgerinnen und Bürger in den Ortsräten und im Gemeinderat –herzlich willkommen.

Auch wenn Sie nicht kandidieren möchten, aber Saarwellingens Zukunft trotzdem mitgestalten wollen, freuen wir uns auf Ihre Mitarbeit in unserem Verein.

Packen Sie mit an! Kommen Sie in das richtige Team!

Kommen Sie zur FWG Saarwellingen!

 

Bericht: FWG Aktion am Campus Nobel Bericht: FWG Aktion am Campus Nobel Bericht: FWG Aktion am Campus Nobel