Presseinformationen

September 17, 2018
von Horst Brünnet
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Teil 2 des Reiseberichts: Die Rheingau-Fahrt der Freien Wähler Gemeinschaft FWG

Von der hessischen Landeshauptstadt ins Kloster.

 

Nach einem ausgiebigen Frühstück, das keine Wünsche offenließ, wurde der zweite Tag mit einer Stadtführung eröffnet, bei der die markanten Punkte und Sehenswürdigkeiten der Hessenmetropole vorgestellt wurden.

Teil 2 des Reiseberichts: Die Rheingau-Fahrt der Freien Wähler Gemeinschaft FWG

Bild 1: Der Schlossgarten ist neben den mittlerweile zum Stadtbild gehörenden Vögeln mit dem leuchtend grünen Gefieder auch durch die internationalen Reitturniere an Pfingsten ein bekannter Ort.

Im Park des  Barock-Schlosses Biebrich am Rheinufer,von den Herzögen von Nassau als Residenz genutzt, wurde man mit einer ungewohnten Geräuschkulisse konfrontiert. Das Geschrei stammte von der seit Jahren dort ansässigen Kolonie von Halsbandsittichen, die sich dort invasionsartig angesiedelt haben und auch durch ihren Einfluss auf das natürliche Ökosystem für Riesenprobleme sorgen, weil sie auch in privaten Gartenanlagen ausreichend Nahrung vorfinden.

Teil 2 des Reiseberichts: Die Rheingau-Fahrt der Freien Wähler Gemeinschaft FWG

Bild 2: Mit der Nerobergbahn gelangt man zu einem der besten Aussichtspunkte über Wiesbaden mit dem imposanten, 1993 renovierten Turm, der von einem durch Brand zerstörten Hotel stammt.

Nächste Station war die Nerobergbahn aus dem Jahr 1888. Das technische Kulturdenkmal ist eine, wie es Fachleute bezeichnen, Wasserlast- und Zahnstangen-Standseilbahn, die auf 438 Metern bei einer Steigung von 19% eine Höhendifferenz von 83 Metern überwindet. Sie bringt überwiegend die vielen Touristen auf den Hausberg der Stadt, von dem sichein traumhafter Ausblick bietet. Hier steht auch der Monopteros, der Nerobergtempel und der Turm sowie das Opelbad. In einer nahen Hanglage konnte man auch die russische Kirche mit ihren vergoldeten Kuppeln besuchen.

Teil 2 des Reiseberichts: Die Rheingau-Fahrt der Freien Wähler Gemeinschaft FWG

Bild 3: Die Russisch-Orthodoxe Kirche der heiligen Elisabeth, die von Herzog Adolf von Nassau um 1850 anlässlich des frühen Todes seiner Gemahlin erbaut wurde und der sogenannte Monopteros.

Von Wiesbaden war es dann nicht mehr weit zum weltberühmten Kloster Eberbach, in dem auch Teile des Filmes „Im Namen der Rose“ gedreht wurden. Die ehemalige Zisterzienserabtei in der Nähe von Eltville zählt zu den wenigen bedeutenden Kunstdenkmälern Europas. Heute ist die gesamte Anlage im Eigentum der Stiftung Kloster Eberbach, die sich unter anderem auch durch den Verkauf der hier erzeugten Weine der „Hessischen Staatsweingüter“ finanziert. Die Reisegesellschaft der Freien Wähler Gemeinschaft nutzte hier das Angebot einer kulturhistorischen Führung durch die Abtei mit begleitender Verkostung von sechs Weinen, die Schlender-Weinprobe. Auf den Spuren der Eberbacher Mönche konnte man viel Neues über die Kunst und die Historie der Weinbereitung erfahren. Stationen waren u.a. das Hospital, der historische Cabinet-Keller, der hochgotische Kapitelsaal, das Dormitorium – der frühere Schlafsaal der Klosterbrüder mit einem beeindruckenden Kreuzgewölbe – und das Refektorium aus der Barockzeit.

Teil 2 des Reiseberichts: Die Rheingau-Fahrt der Freien Wähler Gemeinschaft FWG

Bild 4: Das Laienrefektorium, der ehemalige Speisesaal beherbergt heute historische Weinkeltern, deren eine die schöne , frei übersetzte Inschrift trägt „Der Wein erfreut der Menschen Herz“

Leider konnte man aus Zeitgründen nicht mehr das Abtei-Museum besuchen, aber viele Zeugnisse aus der Vergangenheit zeigten deutlich, welche Schätze hier erhalten werden, was einen gewaltigen Aufwand und große finanzielle Anstrengungen erfordert.

Teil 2 des Reiseberichts: Die Rheingau-Fahrt der Freien Wähler Gemeinschaft FWG

Bild 5: Blick in ein historisches Fasslager und Intarsie auf einem alten Schrank: Die bildhafte Umsetzung des Namens Eberbach für Leseunkundige durch die Darstellung des Klostergebäudes, eines Ebers und eines Baches.

Ein unvergessliches Erlebnis bot sich dann zum Abschluss in der Basilika des Klosters, in dem auch Konzerte des berühmten Rheingau-Musik-Festivals stattfinden. Gerade an diesem Sonntag durfte die Saarwellinger Reisegruppe die Generalprobe zur Interpretation der „Carmina Burana“ mit anhören, bei der 180 Sängerinnen und Sänger bekannter Kantoreien mit den Musikern der Thüringer Philharmonie Gotha-Eisenach ein Klangerlebnis der besonderen Art in der einmaligen Kirchenakustik zu Gehör brachten.

Teil 2 des Reiseberichts: Die Rheingau-Fahrt der Freien Wähler Gemeinschaft FWG

Bild 6: Die Generalprobe von Orff’s „Carmina Burana“ – eine kostenlose Lehrstunde und Hörprobe in selten erlebter Schönheit.

Vor der Heimfahrt wurde noch die Vinothek mit dem angeschlossenen Klosterladen aufgesucht, wo manch ein Reiseteilnehmer sich noch Erinnerungen an eine unvergessliche Reise erwarb – nicht nur in flüssiger Form der ausgesucht hervorragenden Weine der „Hessischen Staatsweingüter“. Zwei Tage mit besonderen Eindrücken werden bei allen Mitfahrern noch lange im Gedächtnis bleiben. Eine harmonische Wochenendreise mit einem tollen Programm und einmaligen Erlebnissen fand mit der Rückfahrt durch das schöne Rheinhessen einen  Abschluss. Allgemeines Lob war Anerkennung und Bestätigung für die perfekte Vorbereitung und Planung der Tour 2018.

Presseinformationen

September 11, 2018
von Horst Brünnet
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Wieder ein besonderes Erlebnis: Die Rheingau-Fahrt der Freien Wähler Gemeinschaft FWG

Teil 1: Durch das Nahetal nach Bingen

 

Am vorletzten Wochenende erlebten viele Vereinsmitglieder und interessierte Gäste ein abwechslungsreiches Programm bei der diesjährigen Vereinsfahrt der Freien Wähler Gemeinschaft. Pünktlich um 7.00 Uhr setzte sich die Reisegesellschaft in einem neuen Komfortbus in Richtung Nahetal in Bewegung, wo man im Landhaus St. Johannisberg das Frühstück genießen konnte. Der Blick von der in 60 Meter Höhe über dem Nahetal gelegenen Aussichtsplattform „Nahe-Skywalk“ erlaubte für alle Schwindelfreien einen weiten Blick in die von einem noch aktiven Steinbruch geprägte Flusslandschaft. Neben der Stiftskirche bot auch das Backhaus aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts einen Rückblick in die Vergangenheit der Region.

Wieder ein besonderes Erlebnis: Die Rheingau-Fahrt der Freien Wähler Gemeinschaft FWG

Bild 1: Die kulturhistorisch bedeutsame Stiftskirche St. Johannisberg und der „Backes“, wie man früher das Dorfbackhaus in der Mundart bezeichnete.

Die weitere Route durch das Rebenland der Nahe vorbei an zahlreichen weltbekannten Weingütern führte nach Bingen, wo in diesen Tagen das Winzerfest veranstaltet wird, das bei der Stadtführung über die Gassen und Märkte hoch zur Burg Klopp mit vielen Ständen in den Blickpunkt rückte. Von dort oben konnte man das Niederwalddenkmal – übrigens seit 2002 Teil des UNESCO-Weltkulturbes Oberes Mittelrheintal –  oberhalb der Stadt Rüdesheim auf der anderen Rheinseite betrachten. Eine andere Sehenswürdigkeit ist das Hildegard-Forum der Kreuzschwestern, das zum 900. Gedächtnisjahr der hl. Hildegard von Bingen entstand. Neben vielen anderen Attraktionen präsentiert das Forum auf dem Rochusberg auch einen Heilkräutergarten nach mittelalterlichem Vorbild mit großen, neu angelegtem Obstgarten und ca. 80 Heilpflanzen, deren Heilwirkung Hildegard in ihrem Buch „Physica“ beschrieben hat.

Wieder ein besonderes Erlebnis: Die Rheingau-Fahrt der Freien Wähler Gemeinschaft FWG

Bild 2: Das Niederwalddenkmal mit der zwölfeinhalb Meter hohen Germania oberhalb Rüdesheim und die Basilika St. Martin, die ein geschütztes Kulturgut gemäß der Haager Konvention ist.

Unmittelbar am Eingang zum UNESCO-Weltkulturerbe „Mittelrheintal“ lädt das Museum am Strom zu faszinierenden Begegnungen mit 2000 Jahren Kultur und Geschichte am Rhein ein: Neben den Abteilungen Rheinromantik, Römerzeit, Stadtgeschichte und Sonderausstellungen steht die große „Hildegard von Bingen-Präsentation“ im Mittelpunkt der Museumsangebote. Hildegard von Bingen mit allen Sinnen erleben – das ermöglicht die Museumsausstellung mit dem zugehörigen „Hildegarten“. Umfassender als hier, an ihrer historischen Wirkungsstätte in Bingen, finden sich nirgendwo sonst Leben und Werk der Volksheiligen dokumentiert.

Wieder ein besonderes Erlebnis: Die Rheingau-Fahrt der Freien Wähler Gemeinschaft FWG

Bild 3: Der Heilkräutergarten nach mittelalterlichem Vorbild auf dem Binger Rochusberg

Die Basilika St. Martin am Naheufer wurde an einer Stelle errichtet, wo zur Zeit der Römer ein Mercuriustempel stand, der als Gott des Handels bis heute bekannt ist. Daran erinnert auch die Salzstraße, eine der ältesten Straßen Bingens: Schon im 12. Jahrhundert war sie unter ihrem heutigen Namen bekannt. Salz galt im Mittelalter als „weißes Gold“, weshalb der Salzhandel den Binger Kaufleuten ein lukratives Geschäftsfeld bot: Über die Salzstraße ließen sie das von den Schiffen entladene Salz zum Weiterverkauf auf den Markt transportieren. Auch Hildegard von Bingen wusste um die Bedeutung des Salzes und empfahl seinen maßvollen Einsatz im Rahmen gesunder Ernährung: „Wer Speisen ohne Salz isst, der wird innerlich schlapp. Allzu stark gesalzene Kost macht innen trocken und schädigt. Darum soll jede Speise so gesalzen werden, dass man die Speise vor dem Salz herausschmeckt.“ Überrascht war man, dass man in dieser Kirche auch eine Statue der bei uns sehr verehrten Heiligen Barbara erblickte, die aus dem 1. Viertel des 15.Jahrhunderts stammt und von den Bombardierungen der Stadt verschont blieb. Ungewöhnlich ist auch das Material, denn diese Figur ist nicht aus Holz gefertigt, sondern aus Ton.

Wieder ein besonderes Erlebnis: Die Rheingau-Fahrt der Freien Wähler Gemeinschaft FWG

Bild 4: Die Statue der Heiligen Barbara in der Basilika St. Martin und die Hildegard-Plastik des Künstlers Karlheinz Owald vor dem Kloster Eibingen bei Rüdesheim

Nächste Station war die hessische Landeshauptstadt Wiesbaden und die über die Landesgrenzen hinaus bekannte Sektkellerei Henkell im Stadtteil Biebrich, Neben allgemeinen Informationen zur Historie des Unternehmens und einer lehrreichen Führung durch Kellerei und Produktionsanlagen kamen die FWG’ler und ihre Gäste auch in den Genuss einer informativen und wohlschmeckenden Probe einiger der bekannten Sektsorten dieses renommierten Unternehmens, das zur Dr. Oetker-Gruppe gehört. Sekt, Wein und Spirituosen iwerden in 22 Ländern produziert und Henkell vertreibt seine Marken weltweit in mehr als 100 Staaten.

Wieder ein besonderes Erlebnis: Die Rheingau-Fahrt der Freien Wähler Gemeinschaft FWG

Bild 5: Die gesamte Wandbreite in der Abfüllanlage der Sektkellerei wird von einem farbenprächtigen historischen Panorama dominiert.

Zum Tagesabschluss im First-Class-Hotel Marriott konnten sich die Reisenden von den Strapazen des Tages bei einem internationalen Spezialitäten-Buffet erholen, bei dem die Küche des Hauses ihr meisterliches Können unter Beweis stellte.

Positionen

August 13, 2018
von Horst Brünnet
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Bericht: FWG Aktion am Campus Nobel

Die FWG Saarwellingen – Reisbach – Schwarzenholz lud am 11.08.2018 zu einer Informationsveranstaltung in die Alfred-Nobel-Allee 2 ein. An dieser Stelle gilt unser Dank der IVN GmbH, dass wir den dortigen Parkplatz für unsere Aktion benutzen durften.

Ziel war es, Anregungen und Meinungen der Anwohner einzuholen und daraus kommunalpolitische Initiativen abzuleiten, die der Anbindung dieses sogeschen neuen Ortsteils in die Gemeinde harmonisieren können. Dazu wurden im Vorfeld Flugblätter verteilt, in denen schon einige Initiativen der FWG thematisiert wurden, wie beispielsweise die Gehwegbeleuchtung Ewigkeitsweg und Primsener Weg, Rollstuhl- und Kinderwagengerechte Fußgängerwege oder auch Möglichkeiten der Verkehrsberuhigung zu Stoßzeiten rund um die KiTa oder bei Schichtwechseln.

Während der zweieinhalbstündigen Veranstaltung besuchten uns viele Anwohner und gaben weitere Hinweise zur Verkehrsführung, der derzeitigen Praxis mit der Niederschlagswassergebührenberechnung oder auch dem Thema Wild. Diese Anregungen haben wir dankend aufgenommen, werden sie sachlich auswerten und im Anschluss kommunalpolitisch aktiv werden. Über den weiteren Verlauf werden wir die Anwohner gerne informieren.

Dazu steht auch durchgehend das Angebot unsere Ansprechpartner Dr. Horst Brünnet, Stefan Becker oder Rainer Altmeyer direkt zu kontaktieren.

Ein weiteres Ziel der Aktion war es natürlich auch, kommunalpolitisch interessierte Bürger über die FWG zu informieren und zum Mitmachen zu motivieren. Es wäre schön, wenn Sie die Arbeit der FWG für eine weitere erfolgreiche Entwicklung unserer Gemeinde unterstützen würden. Denn Demokratie funktioniert nur dann, wenn sich viele Menschen dafür interessieren und sich engagieren. Auch wer auf sein Wahlrecht verzichtet, überlässt anderen wichtige Entscheidungen, z.B. Entscheidungem über seine eigenen Lebensverhältnisse.

Im kommenden Jahr 2019 finden im Saarland wieder Kommunalwahlen statt, bei denen in allen Gemeinden neue Mitglieder für die Ortsräte und den Gemeinderat gewählt werden. Die FWG tritt erneut zu dieser Wahl an. Sollten Sie Interesse an einer Kandidatur haben, sind Sie bei uns – der einzigen parteiunabhängigen Vertretung der Bürgerinnen und Bürger in den Ortsräten und im Gemeinderat –herzlich willkommen.

Auch wenn Sie nicht kandidieren möchten, aber Saarwellingens Zukunft trotzdem mitgestalten wollen, freuen wir uns auf Ihre Mitarbeit in unserem Verein.

Packen Sie mit an! Kommen Sie in das richtige Team!

Kommen Sie zur FWG Saarwellingen!

 

Bericht: FWG Aktion am Campus Nobel Bericht: FWG Aktion am Campus Nobel Bericht: FWG Aktion am Campus Nobel

FWG Vereinsfahrt 2018: Entlang der Nahe in den Rheingau

Juni 25, 2018
von Horst Brünnet
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FWG Vereinsfahrt 2018: Entlang der Nahe in den Rheingau

Unser Wochenendbesuch in einer sehenswerten Kulturlandschaft

Zu unserer diesjährigen Vereinsfahrt laden wir Sie, liebe Vereinsmitglieder und Freunde der FWG, herzlich ein. Sie findet statt am Wochenende 1./2. September mit den Stationen Bingen, Wiesbaden und Kloster Eberbach und einem wie gewohnt abwechslungsreichen Zweitagesprogramm.

Die Reise führt uns mit einem komfortablen Reisebus durch das Nahetal in den Rheingau. Wir folgen dem Fluss, der ja bei uns im saarländischen Selbach entspringt, bis zur Mündung in Bingen, und werden dann am Rhein und im Rheingau zwei Tage verbringen, die uns diese alte Kulturlandschaft näherbringen. Auf den folgenden Seiten informieren wir über das wie immer sehr abwechslungsreiche Programm das viele neue Eindrücke und Erlebnisse für uns bereithält.

Wir freuen uns auf Eure Teilnahme und bitten um verbindliche Anmeldung bis zum 10. August durch Einzahlung des Reisepreises von jeweils – pro Person – 145.- Euro für Mitglieder und 165.- Euro für Gäste. ( Einzelzimmerzuschlag auf Anfrage )

Zum Programm:

FWG_Fahrt_2018_Pogramm

 

Kein Grubenwasser ins Grundwasser

Januar 14, 2018
von Horst Brünnet
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Fast 400 Einwendungen gegen die Grubenflutung auf -320m NN

Alleine bei den Aktionen am 06.01.2018 und 13.01.2018 kamen knapp 400 Einwendungen gegen die Grubenflutung der RAG auf -320m NN zusammen.

Die IGAB Saar in Zusammenarbeit mit Bündnis 90 / Die Grüne und der FWG Saarwellingen – Schwarzenholz – Reisbach unterstützten die Mitbürger bei der Erstellung ihrer Einwendungen an das Oberbergamt. Dazu wurden Unterschriften für die Petition an den saarländischen Landtag gesammelt, die mit mehr als 5.700 Unterschriften das notwendige Quorum bereits erreicht hat – die Petition läuft aber noch und je mehr Unterschriften es werden, desto besser!

Am kommenden Montag, den 15.01.2018 werden die gesammelten und unterschriebenen Einwendungen zur  Wahrung der Frist um 11:00 Uhr beim Oberbergamt in Schiffweiler durch die beiden Sprecher des Landesverbandes der Bergbaubetroffenen Saar e.V. Michael Schneider und Manfred Reiter und die Saar-Grünen Tina Schöpfer sowie Markus Tressel (MdB) abgegeben.

 

 

Fast 400 Einwendungen gegen die Grubenflutung auf -320m NN Fast 400 Einwendungen gegen die Grubenflutung auf -320m NN Fast 400 Einwendungen gegen die Grubenflutung auf -320m NN Fast 400 Einwendungen gegen die Grubenflutung auf -320m NN

Bergbau

Januar 10, 2018
von Horst Brünnet
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Zusätzlicher Beratungstermin zum Thema Grubenflutungen am Samstag, 13.01.2018

Pressemitteilung der IGAB

Ermutigendes Signal gegen die geplante Grubenflutung! Die IGAB Nalbach und der Landesverband der Bergbaubetroffenen informierten  in Kooperation mit der FWG Saarwellingen und in Abstimmung mit Bündnis 90 /  Die Grünen Saar am vergangenen Samstag, den 06. Januar 2018, an verschiedenen  Orten im Saarland über die Möglichkeiten der Bürger, ihre Einwendung gegen  die geplante Flutung auf -320m NN zu formulieren.

Die große Resonanz zeigt uns, dass viele Mitbürgerinnen und Bürger die Gefahren,  die mit der geplanten Grubenflutung auf uns zukommen könnten, sehr ernst nehmen.  Für diese Unterstützung möchten wir uns herzlich bei der Bevölkerung bedanken!  Es ist in unser aller Interesse, dass es nicht mehr zu weiteren Schäden kommt und  dass die Politik sich dafür einsetzt, dass der Vertrag über die Ewigkeitslasten auch  eingehalten wird! Eine zentrale Forderung ist daher: Pumpen an solange Gefahren  für Leib und Leben nicht ausgeschlossen werden können!

Aus diesem Grund haben wir uns dazu entschlossen, am kommenden Samstag,  den 13. Januar 2018, noch einmal eine Beratung anzubieten. Diese wird zwischen  11:00 und 13:00 Uhr in Saarwellingen vor der Sankt Blasiuskirche stattfinden.

Nicht verwechseln: Die Einwendungen, die jeder einzelne Bürger, jedes Unternehmen,  jeder Verband gegen die Grubenflutung erheben sollte, wenden sich an das Oberbergamt.  Diese müssen bis zum 15. Januar 2018 beim Oberbergamt eingehen. Die Petition zum  gleichen Thema, die vom Landesverband der Bergbaubetroffenen im Internet betrieben  wird, wendet sich im März an das Parlament, den Landtag des Saarlandes. Beide  Aktionen sind wichtig. Im ersten Fall handelt es sich um eine Willenserklärung gegenüber  der Behörde (Einwendung) und im zweiten Fall gegenüber dem Parlament (Petition).

Hier nochmals der Link zu den Vordrucken „Einwendung gegen die Flutung“:

http://www.igab-saar.de/index.php?option=com_content&task=view&id=922&Itemid=1

Bergbau

Januar 9, 2018
von Horst Brünnet
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Überragende Resonanz bei der Initiative der Freien Wähler Gemeinschaft FWG zum Thema Grubenflutungen

 

Die Freie Wähler Gemeinschaft FWG Saarwellingen unterstützt die Aktionen der IGAB gegen die Grubenflutungen und informierte am vergangenen Samstag auf dem Schlossplatz zu diesem Thema. Die gemeinsame Forderung an die Landesregierung, die hier betroffenen 600.000 Menschen und ihre Heimat nicht zum Experimentierfeld für Grubenflutungen in einem bisher nie dagewesenen Ausmaß zu machen, stießen in der Bevölkerung und eine unerwartet große Resonanz.

Zwischen 10.00 Uhr und 13.00 Uhr fanden sich viele Betroffene am FWG-Stand ein und machten schriftlich ihre Einwendungen geltend. Ebenso wurde die Online-Petition von vielen unterstützt, die auch ausReisbach, Schwarzenholz und der Umgebung gekommen waren.m Die sofortige Aussetzung des Genehmigungsverfahrens zum Gruben- wasseranstieg und die Aufhebung jeglicher bisheriger Genehmigungen zur Flutung des Bergwerks Saar, so war die einhellige Meinung müssten von der Politik zwingend umgesetzt werden und Rechtssicherheit für Entschädigungsleistungen hergestellt werden.

Wer noch die Petition unterstützen will, kann dies auf der Webseite www.fwg-saarwellingen.de auch in den kommenden Tagen noch tun, um den Politikern im Land deutlich zu machen, dass man nicht mit der bisherigen Entwicklung zufrieden ist. Die Initiative der Freien Wähler Gemeinschaft hat jedenfalls mit dieser Aktion deutlich gemacht, dass es sich lohnt, klar seine Meinung zu äußern und gegen Entwicklungen anzukämpfen, die für die Zukunft von erheblicher Bedeutung sein werden.

Die FWG bedankt sich für das große Interesse, das die Besucher zeigten, indem sie auch im Gespräch mit den anwesenden Orts- und Gemeinderatsmitgliedern das Thema intensiv diskutierten. Dass Konzerne versuchen, sich aus der Verantwortung zu stehlen und die ihnen per Gesetz auferlegten Folgekosten ihrer Tätigkeiten gerade zu stehen, stößt in der Bevölkerung offensichtlich nicht auf Akzeptanz.

FWG unterstützt Petition der IGAB gegen die Grubenflutungen im Bergwerk Saar

Dezember 13, 2017
von Horst Brünnet
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FWG unterstützt Petition der IGAB gegen die Grubenflutungen im Bergwerk Saar

Die FWG unterstützt die Petition der IGAB gegen die Grubenflutungen im Bergwerk Saar. Mit dem nachfolgenden Widget gelangen Sie direkt zur Abstimmung! Einfach auf „Neue Unterschrift“ klicken.
 

 



Mitmachen

November 27, 2017
von Horst Brünnet
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FWG Ortsratsfraktion stellt Antrag zum Schwerpunkt „Naherholung und Tourismus“

Antrag für den Haushalt 2018

Die FWG beantragt für die Haushaltsberatungen die Aufnahme eines Schwerpunktes unter dem Titel „Naherholung und Tourismus“. Es soll ein Konzept erarbeitet werden, das alle unter diesem Gesichtspunkt zusammenzufassenden Maßnahmen umfasst. Dazu sind Voruntersuchungen und eine Studie erforderlich, die in Zusammenarbeit mit der HTW realisiert werden kann, und die vom dortigen Studiengang „Tourismus“ sowohl professionell übernommen werden kann, ohne dass der finanzielle Rahmen gesprengt wird.

Einzelmaßnahmen sind:

  • Versorgung des Bereichs an der ehemaligen Schutzhütte sowie der Kneipp-Anlage durch Schaffung einer zeitgemäßen Infrastruktur.
  • Versorgung des Areals des Obst- und Gartenbauvereins parallel (Kostenminimierung)
  • Instandsetzung des Wildfreigeheges „Wolfsrath“ und konzeptionelle Neuausrichtung
  • Instandsetzung des Geländes hinter dem Freibad Saarwellingen
  • Anlegen von Wohnmobil-Stellplätzen an der Schutzhütte, am Schwimmbad und im Bereich des neuen Einkaufszentrums „Breitwies“
  • Verbesserung der Situation Zufahrt zum Reitgelände „Auf der Höh“
  • Neue Konzeption für die Gestaltung und Nutzung des „Römerparks“

Damit wird eine Basis geschaffen, die sämtliche Anforderungen der Naherholung erfüllt sowie die Attraktivität für auswärtige Gäste deutlich steigert. Eine geordnete Entwicklung verhindert, dass durch nicht abgestimmte Einzelprojekte eine große und auch für die Zukunft beispielhafte Lösung erschwert wird.