November 25, 2022
von Horst Brünnet
Keine Kommentare

Bericht von der ordentlichen Mitgliederversammlung

Am Freitag, 4. November 2022, fand die Jahreshauptversammlung der Freien Wähler Gemeinschaft in den gelungen renovierten Räumlichkeiten des Reit- und Fahrvereins „Auf der Höh“ statt. Der Vorsitzende Dr. Horst Brünnet eröffnete um 19.00 Uhr diese ordentliche Mitgliederversammlung und konnte viele Freien Wähler begrüßen.
Wie er schon eingangs erwähnte, war damit die Zwangspause wegen der über mehr als zwei Jahre dauernde Corona-Lage beendet, so dass man viele Punkte wieder auf die Agenda nehmen konnte, die liegenbleiben mussten. Nach einer Minute des Gedenkens für die in diesem Jahr verstorbenen Richard Ziegler, Herbert Weisgerber und Gilbert Wenzel eröffnete er die Tagesordnung. Er berichtete über die Arbeit der letzten Monate und Jahre, die sich situationsbedingt im Wesentlichen auf die Sitzungen in den Ortsräten und im Gemeinderat konzentrierte. Darüber hinaus wurde in vielen Vorstandssitzungen, die ohne Beschränkungen möglich waren, zahleiche Initiativen erarbeitet. Auch bei den verschiedenen Tagungen und Klausuren wie z.B. zur Haushaltslage, wurden Positionen der FWG-Politik für die Kommune diskutiert und in Vorlagen und Anfragen zusammengefasst, die im Rückblick deutliche Akzente setzen konnten. Als Paradebeispiele dafür sind zu nennen die zeitgemäße Neufassung der Straßenreinigungssatzung, die unter Federführung der FWG umgesetzt werden konnte.

Als neuere Aktivitäten sind vorrangig zu nennen die aktuelle Verbesserung des ÖPNV-Angebots beim Schulbusverkehr, die noch im Detail verbesserungswürdig ist sowie die Erstellung eines Verkehrskonzeptes im Bereich der für saarländische Verhältnisse sehr großen Grundschule am Gutberg, die derzeit sehr zu wünschen übrig lässt. Da liegt in Zusammenarbeit mit der Schule, den Eltern und anderen Beteiligten eine Herkulesaufgabe zur Lösung an. Weiter ging er auch kurz auf die Mitgliederentwicklung ein, die aufgrund der Sterbefälle leicht rückläufig ist, und auf die besondere Lage, die es dem Verein nicht erlaubte, die früher üblichen Vereinsfeste oder die beliebten Vereinsfahrten zu organisieren und durchzuführen.

Ein Hauptpunkt dieses Abends war aber die vom Vorstand zur Entscheidung gestellte Neufassung der überarbeiteten Satzung, die schon einige Jahre Bestand hatte und dringend der Überarbeitung bedurfte. Diese wurde im Hinblick auf die verschiedenen Aufgaben und Arbeitsfelder modifiziert und modernisiert und in den Details vorgestellt. Abschließend erwähnte er nicht ohne Stolz die ungewöhnlich große Resonanz auf die Online-Aktivitäten, die nicht nur mit der eigenen Webseite der Freie Wähler Gemeinschaft überdurchschnittlich gute Werte erzielen, sondern auch bei Facebook und Instagram beachtliche Reichweiten generieren.

Im Anschluss präsentierte Helmut Leinenbach seine Kassenbilanz der letzten Jahre, die auf Grund der durch Corona beeinträchtigten Möglichkeiten einen gewissen Spareffekt deutlich werden ließ. Der Prüfbericht bestätigte seine beanstandungslose Arbeit, die für eine gesunde finanzielle Situation die Grundlage war. Nachdem die Satzungsänderung ohne Diskussionen einstimmig beschlossen und angenommen war, wurde unter der Versammlungsleitung von Rainer Altmeyer dem Vorstand ebenso einstimmig Entlastung erteilt. Unter seiner Leitung wurde danach die Wahl des 1. Vorsitzenden durchgeführt.


In den nächsten Monaten wird demnach Dr. Horst Brünnet weiter sein Amt ausüben. Das einstimmige Votum zeigte, dass er weiter mit breiter Unterstützung rechnen kann. Unter seiner Leitung wurden dann die anderen Wahlen fortgeführt. Alle Ergebnisse waren, um das vorwegzunehmen, einstimmige Resultate – bei jeweiliger Enthaltung der Gewählten. Hier nun die Funktionsbereiche und die Personen:


2. Vorsitzender: Stefan Becker
Leitung Finanzen: Helmut Leinenbach
Leitung Organisation: Björn Ballandat
Leitung Presse/Print: Hubert Masloh
Leitung Digitale Medien: Björn Ballandat
Kassenprüfer: Udo Lange, Gilbert Ney
Leitung Verwaltung: derzeit noch nicht besetzt

Nach dem Ausblick auf die nächsten Monate und der intensiven Erörterung der anstehenden Probleme
– siehe u.a. Projekt Festhallenneubau – schloß der alte und neue Vorsitzende die harmonisch verlaufene Versammlung mit dem Dank an alle in der FWG Engagierten aus Reisbach, Schwarzenholz und aus Saarwellingen für ihre geleistete Arbeit der letzten durchaus schwierigen Jahre.

Ein Hauptpunkt dieses Abends war aber die vom Vorstand
zur Entscheidung gestellte Neufassung der überarbeiteten
Satzung, die schon einige Jahre Bestand hatte und dringend
der Überarbeitung bedurfte.
Diese wurde im Hinblick auf die verschiedenen Aufgaben
und Arbeitsfelder modifiziert und modernisiert und in den
Details vorgestellt.
Abschließend erwähnte er nicht ohne Stolz die ungewöhnlich
große Resonanz auf die Online-Aktivitäten, die nicht nur
mit der eigenen Webseite der Freie Wähler Gemeinschaft
überdurchschnittlich gute Werte erzielen, sondern auch bei
Facebook und Instagram beachtliche Reichweiten generieren.
Im Anschluss präsentierte Helmut Leinenbach seine
Kassenbilanz der letzten Jahre, die auf Grund der durch
Corona beeinträchtigten Möglichkeiten einen gewissen
Spareffekt deutlich werden ließ.
Der Prüfbericht bestätigte seine beanstandungslose Arbeit, die
für eine gesunde finanzielle Situation die Grundlage war.
Nachdem die Satzungsänderung ohne Diskussionen
einstimmig beschlossen und angenommen war, wurde unter
der Versammlungsleitung von Rainer Altmeyer dem Vorstand
ebenso einstimmig Entlastung erteilt.
Unter seiner Leitung wurde danach die Wahl des 1. Vorsitzenden
durchgeführt.
In den nächsten Monaten wird demnach Dr. Horst Brünnet weiter
sein Amt ausüben. Das einstimmige Votum zeigte, dass er weiter
mit breiter Unterstützung rechnen kann.
Unter seiner Leitung wurden dann die anderen Wahlen fortgeführt.
Alle Ergebnisse waren, um das vorwegzunehmen, einstimmige
Resultate – bei jeweiliger Enthaltung der Gewählten.
Hier nun die Funktionsbereiche und die Personen:
2. Vorsitzender: Stefan Becker
Leitung Finanzen: Helmut Leinenbach
Leitung Organisation: Björn Ballandat, Martin Altmeyer
Leitung Presse/Print: Hubert Masloh
Leitung Digitale Medien: Björn Ballandat
Kassenprüfer: Udo Lange, Gilbert Ney
Leitung Verwaltung: derzeit noch nicht besetzt
Nach dem Ausblick auf die nächsten Monate und der
intensiven Erörterung der anstehenden Probleme
– siehe u.a. Projekt Festhallenneubau – schloß der
alte und neue Vorsitzende die harmonisch verlaufene
Versammlung mit dem Dank an alle in der FWG
Engagierten aus Reisbach, Schwarzenholz und aus
Saarwellingen für ihre geleistete Arbeit der letzten,
2

Antrag der FWG-Gemeinderatsfraktion zur Erstellung eines Verkehrskonzepts Gutbergschule

Oktober 10, 2022
von Horst Brünnet
Keine Kommentare

Antrag der FWG-Gemeinderatsfraktion zur Erstellung eines Verkehrskonzepts Gutbergschule

Hintergrund: Die Grundschule Gutberg ist in den letzten Jahren massiv gewachsen und wurde mehrfach erweitert, um mit der demographischen Entwicklung Schritt halten zu können. Die letzte Erweiterung kommt nun den Erstklässlern zugute und ist ein positiv hervorzuhebendes Infrastruktur-Projekt.

Allerdings ändert das nichts an der suboptimalen geographischen Lage der Gutberg-Schule. In den letzten Jahren häuften sich die Beschwerden der Anwohner über den teilweise chaotischen Bring- und Abholverkehr und die verkehrstechnische Sicherheit vor allem für die jüngsten und unerfahrenen Verkehrsteilnehmer ist zumindest bedenklich.

Von Seiten der Elternschaft wurde in diesem Zusammenhang schon mehrfach ein Zebrastreifen im Umfeld Weidenbruch / Boule-Platz gefordert, dies war auch schon Gegenstand in den Beratungen des Ortsrates Saarwellingen. Die Einrichtung wäre unter bestimmten Voraussetzungen nach aktueller Rechtslage auch in einer Tempo 30 Zone durchführbar, ist aber nur ein kleiner Baustein beim Thema Verkehrssicherheit. Die Rodener Straße als auch die Ellbachstraße und die Schulbuszubringer Friedrichstraße sowie Dillinger Straße sind in den Hauptzeiten – um es vorsichtig zu sagen – „unübersichtlich“.

Die FWG-Fraktion beantragt in diesem Zusammenhang die Aufstellung eines allgemeinen Verkehrskonzeptes für den Einzugsbereich der Gutbergschule. Zu diesem Zweck wird die Verwaltung gebeten gemeinsam mit den Gremien der Gutbergschule (Schulelternvertreter, Förderverein, Schulleitung und Kollegium) sowie den Anwohnern Gespräche zu führen und einen Maßnahmenkatalog zur Verabschiedung im Ortsrat sowie dem Ausschuss für Kultur, Bildung und Sport, Tourismus, Jugendpflege- und Sozialangelegenheiten zu erarbeiten. Ein erster Einstieg könnte dabei beispielsweise ein gemeinsamer Workshop sein.

Für die nächste geplante Sitzung des Ortsrates Saarwellingen am 16.11.2022 sowie des Ausschusses für Kultur, Bildung und Sport, Tourismus, Jugendpflege- und Sozialangelegenheiten am 15.11.2022 beantragt die FWG-Fraktion die Aufnahme eines öffentlichen Tagesordnungspunktes mit dem Ziel, die Erstellung des allgemeinen Verkehrskonzeptes in die Wege zu leiten.

Sie haben Fragen zu unserer Kommunalpolitik oder wollen sogar mit gestalten? Dann sind Sie bei uns genau richtig! Gerne im Bereich Kontakt auf uns zu kommen. Wir freuen uns auf Feedback und Unterstützung!

Antrag der FWG-Gemeinderatsfraktion zur Erarbeitung eines Standortkonzeptes für Wohnmobilstellplätze

Oktober 10, 2022
von Horst Brünnet
Keine Kommentare

Antrag der FWG-Gemeinderatsfraktion zur Erarbeitung eines Standortkonzeptes für Wohnmobilstellplätze

Beim Tourismus-Konzept der htw saar von Prof. Schröder wurde als ein Potenzial für touristische Aufwertung der Gemeinde die Schaffung von Camper-Standorten identifiziert. 

Wir schlagen daher vor eine fachkundige Beratung in Anspruch zu nehmen. Dies könnte über einschlägige Interessenverbände geschehen und ein guter Startschuss für dieses Thema sein. Der Caravaning Industrie Verband e.V. beispielsweise bietet eine solche Beratung auch für Kommunen an, bei der eine Standortanalyse, ein Standortgutachten, die Konzeptualisierung bis hin zur Planung im Beratungsportfolio enthalten sind.

Sie haben Fragen zu unserer Kommunalpolitik oder wollen sogar mit gestalten? Dann sind Sie bei uns genau richtig! Gerne im Bereich Kontakt auf uns zu kommen. Wir freuen uns auf Feedback und Unterstützung!

Schulbusbetrieb für die Grundschul-Betreuung / Erweiterung ÖPNV-Angebot am Campus

Oktober 10, 2022
von Horst Brünnet
4 Kommentare

Bedarfsermittlung zum Schulbusbetrieb für die Betreuung der Grundschulen Saarwellingen und Reisbach

Wir bleiben dran! Bereits im September 2021 hat die FWG Saarwellingen einen Antrag zur Etablierung eines Schulbusangebots für die schulpflichtigen Kinder für das kurze und lange Angebot der Nachmittagsbetreuung der Grundschulen in Saarwellingen und Reisbach beantragt sowie die Erweiterung des ÖPNV-Angebots im Campus Nobel, um auch die Anbindung für den Besuch weiterführender Schulen zu verbessern.

Nach Informationen der Verwaltung wird in Kürze eine Bedarfsermittlung bei den betroffenen Eltern durchgeführt. Unser Ziel einer Einführung nach den Sommerferien bzw. dann Herbstferien scheint leider nicht mehr realistisch, dennoch freuen wir uns, dass es weitergeht und bitten alle betroffenen Eltern an der Bedarfsermittlung teilzunehmen.

Bei Fragen zum Vorstoß der FWG Saarwellingen können Sie uns gerne kontaktieren!

Sie haben Fragen zu unserer Kommunalpolitik oder wollen sogar mit gestalten? Dann sind Sie bei uns genau richtig! Gerne im Bereich Kontakt auf uns zu kommen. Wir freuen uns auf Feedback und Unterstützung!

Schulbusbetrieb für die Grundschul-Betreuung / Erweiterung ÖPNV-Angebot am Campus

Juni 14, 2022
von Horst Brünnet
Keine Kommentare

Schulbusbetrieb für die Grundschul-Betreuung / Erweiterung ÖPNV-Angebot am Campus

Bereits im September 2021 hat die FWG Saarwellingen einen Antrag zur Etablierung eines Schulbusangebots für die schulpflichtigen Kinder für das kurze und lange Angebot der Nachmittagsbetreuung beantragt sowie die Erweiterung des ÖPNV-Angebots im Campus Nobel, um auch die Anbindung für den Besuch weiterführender Schulen zu verbessern.

Dies wurde nun in der letzten Gemeinderatssitzung am 12. Mai 2022 auf Antrag der FWG Saarwellingen im öffentlichen Teil der Tagesordnung behandelt. Leider lagen noch keine abschließenden Zahlen bzgl. der finanziellen Aufwände vor, sodass kein Grundsatzentscheid gefasst werden konnte. Es soll nun eine Bedarfsabfrage für einen erweiterten Schulbusbetrieb für die Nachmittagsbetreuung in Saarwellingen und Reisbach/Schwarzenholz über die FGTS erfolgen und Gespräche mit der KVS geführt bzw. Angebote bei Busunternehmen eingeholt werden. Wir hoffen im Interesse der Eltern auf eine Lösung bereits für das kommende Schuljahr 2022/2023.

Für den zweiten Themenkomplex – die Erweiterung des ÖPNV-Angebots im Campus Nobel, um auch die Anbindung für den Besuch weiterführender Schulen zu verbessern – soll ein Konzept erarbeitet werden. Eventuell sind hier Möglichkeiten durch eine Ausweitung des innerörtlichen Verdichtungsverkehrs vorhanden.

Unseren gesamten Antrag finden Sie hier:

Wie aus der Information über die Situation der Nachmittagsbetreuung und der Frühbetreuung in der Gemeinde Saarwellingen aus der Sitzung des Ausschusses für Kultur, Bildung und Sport, Tourismus, Jugendpflege- und Sozialangelegenheiten hervorgeht (15.09.2021, TOP Ö 8), sind aktuell 60 – 70 % der Schüler für die Nachmittagsbetreuung im kurzen oder langen Angebot angemeldet.

Zudem hat die Bundesregierung einen Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung für Kinder im Grundschulalter ab 2026 auf den Weg gebracht.

Vor diesem Hintergrund muss hinterfragt werden, ob die Kommune den Schulbusbetrieb auch weiterhin nur für den regulären Schulbetrieb anbieten will oder auch der überwiegenden Anzahl der Kinder gerecht werden will, die die Nachmittagsbetreuung wahrnehmen. Der Schulbus für den regulären Schulbetrieb im Campus Nobel ist bereits jetzt voll besetzt. Allein in der Kita Kinderland im Campus 1+2+3 gibt es für das Schuljahr 2022/2023 44 schulpflichtige und 15 sogenannte Kann-Kinder, die in Saarwellingen leben. Es wäre zu ermitteln, wie viele Kinder davon im Campus / Zur Dynamitfabrik wohnen und entsprechend ein Schulbusangebot wahrnehmen werden.

Ein weiteres Problem ist die Anbindung der Schüler aus dem Wohngebiet Campus Nobel / Zur Dynamitfabrik, die bereits eine weiterführende Schule besuchen und keine direkte Anbindung an den ÖPNV Saarwellingen Ort haben.

Die FWG Saarwellingen bittet daher um die Aufnahme entsprechender Tagesordnungspunkte für den Ortsrat Saarwellingen (Vorberatung, nächstmöglich) und den Ausschuss für Kultur, Bildung und Sport, Tourismus, Jugendpflege- und Sozialangelegenheiten (nächstmöglich).

Die FWG Saarwellingen beantragt konkret:

  1. Die Etablierung eines Schulbusangebots für die Kinder der Nachmittagsbetreuung (kurzes und langes Angebot) aus dem Wohngebiet Campus Nobel / Zur Dynamitfabrik.
  2. Die Etablierung eines Zusatzangebots für Schüler, die bereits eine weiterführende Schule besuchen, zur Anbindung an das ÖPNV Angebot Saarwellingen Ort.

Anmerkung vom 12. Mai 2022: Das Schulbusangebot für die Nachmittagsbetreuung soll auch für die Schüler der Grundschule Reisbach etabliert werden, die aus Schwarzenholz kommend die Grundschule besuchen. Aus diesem Grund sollte die Vorberatung auch in den Ortsräten Reisbach bzw. Schwarzenholz diskutiert werden.

Sie haben Fragen zu unserer Kommunalpolitik oder wollen sogar mit gestalten? Gerne im Bereich Kontakt auf uns zu kommen. Wir freuen uns auf Feedback und Unterstützung!

Corona Topf für Saarwellinger Vereine

Januar 9, 2022
von Horst Brünnet
Keine Kommentare

Corona Topf für Saarwellinger Vereine

Wichtige Info ℹ️ für Saarwellinger Vereine. Nachdem der Gemeinderat in der letzten Sitzung im Jahr 2021 einstimmig den Weg frei gemacht hat, können Vereine sowohl eine Wirtschaftlichkeitshilfe als auch einen Planungszuschuss beantragen 💶. Dies gilt vorläufig für die Jahre 2022 und 2023.

Die FWG unterstützt diesen Vorschlag aus dem Kulturamt ausdrücklich. Mehr Infos im verlinkten Beitrag der Homepage der Gemeinde Saarwellingen. Dort sind auch die Formulare und Regularien hinterlegt.

https://www.saarwellingen.de/kultur-und-gemeindeleben/vereine/coronatopf-fuer-saarwellinger-vereine

November 12, 2021
von Horst Brünnet
Keine Kommentare

FWG nicht mehr im Ortsrat Schwarzenholz vertreten

Bereits am 30. Mai 2020 informierten wir darüber, dass die FWG-Fraktionen die Zusammenarbeit mit dem stellvertretenden Ortsvorsteher Rudolf Schweitzer einstellen:

https://www.fwg-saarwellingen.de/fwg-fraktionen-stellen-die-zusammenarbeit-mit-dem-stellvertretenden-ortsvorsteher-in-schwarzenholz-ein/

Auf Antrag wurde nun satzungsgemäß in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am 05.11.2021 der Ausschluss von Rudolf Schweitzer aus dem Verein FWG Saarwellingen beschlossen. Damit ist die FWG aktuell nicht mehr im Ortsrat Schwarzenholz vertreten. Zur Information: Solange Rudolf Schweitzer sein Mandat nicht selbst niederlegt, kann kein weiterer FWG-Kandidat aus dem Wahlvorschlag 2019 nachrücken.

Mit freundlichen Grüßen,

Dr. Horst Brünnet, 1. Vorsitzender

Oktober 28, 2020
von Horst Brünnet
Keine Kommentare

Bis auf weiteres keine Jahreshauptversammlung

⚠️Wichtiger Hinweis: Bis auf weiteres keine ordentliche Mitgliederversammlung (Jahreshauptversammlung). ⚠️


Aufgrund der aktuellen Pandemie-Lage und der zu erwartenden Verschärfung der Corona-Rechtsverordnung findet die für ursprünglich 26. November 2020 geplante ordentliche Mitgliederversammlung nicht statt.


Die für den 02. November geplante außerordentliche Mitgliederversammlung findet – Stand heute – statt. Wir bitten unsere Mitglieder die aktuellen Entwicklungen zu verfolgen und informieren hier, bei Instagram und auf Facebook, sobald sich dies ändern sollte.

Oktober 17, 2020
von Horst Brünnet
Keine Kommentare

FWG lehnt vorgelegten Bebauungsplan für Mehrgenerationenhaus ab

Die FWG lehnt den vorgelegten Bebauungsplanentwurf für das Mehrgenerationenhaus „Beim Kinzbirnbaum“ im Ortsteil Saarwellingen in der Sitzung des Gemeinderates vom 08. Oktober 2020 entschieden ab. Der vorgestellte Entwurf wird aus unserer Sicht in keinster Weise den sinnvollen Qualitätsstandards einen Mehrgenerationenhaus gerecht und auch der von uns bereits zuvor kritisierte Standort sollte noch eimal überdacht werden.

Unsere Stellungnahme finden Sie hier im Wortlaut:

Sehr geehrter Herr Bürgermeister, liebe Ratskolleginnen und -kollegen,

nach der im negativen Sinne aufschlussreichen Projektvorstellung in der Sitzung des Bauausschusses vom 01. Oktober ergibt sich für uns nur ein abschließendes Urteil: Die gewählte Bezeichnung des Vorhabens ist völlig unzutreffend.

Unter dem Etikett „Mehrgenerationenhaus“ verbirgt sich vornehmlich ein Investitionsprojekt, das vorrangig dem Investor Nutzen bringt. Die Idee eines wünschenswerten Vorhabens wird ad absurdum geführt und den positiven Effekt eines Mehrgenerationenhauses wird man trotz Suche nicht finden. 

Laut Aussagen in der Bauausschusssitzung ist die Planung schon seit zwei Jahren im Gange und es stellt sich auch die Frage, warum von Seiten des Bauamts nicht frühzeitig auf Mängel hingewiesen wurde, wie beispielsweise die nicht geeignete Gebäudestruktur und vor allem die nicht vorhandene Ausrichtung auf die Grundidee. Auch fehlt eine Einschätzung durch das Zentrumsmanagement, handelt es sich doch um ein alternatives Wohnprojekt in Zusammenarbeit zwischen Gemeinde und Zentrumsmanagement. 

Weder dem Amt für Jugend, Senioren und Soziales noch dem Seniorenbeirat kann dieser Planungsentwurf gefallen, schließlich steckt hinter der Idee Mehrgenerationenhaus ja eine Förderung des Zusammenlebens von

  • Jung und alt
  • Jungen Familien mit Kindern und Menschen im Rentenalter
  • Alleinerziehender Personen mit Kind(ern) und älteren Alleinstehenden.

Sie wohnen zusammen, helfen sich gegenseitig und kümmern sich z.B. bei der Kinderbetreuung oder Besorgungen, kochen gemeinsam und planen gemeinsame Aktivitäten.

Bei der zu erwartenden Preisstruktur jedoch der Eigentumswohnungen, wird sich keiner der soeben ausgeführten Zielgruppen überhaupt eine Wohnung leisten können. Die Vermutung liegt nahe, dass Eigentumswohnungen errichtet und vermarktet werden, an wen auch immer und vornehmlich an den, der am meisten bezahlt. Solche Projekte, bei denen man neben einem Mindestgebot auch eine Bewerbungsmappe abgeben muss, warum man dort wohnen möchte, haben wir bereits in Saarwellingen. Wenn auf Nachfrage der mit der Planung beauftragte – ZITAT – „von Sozialkriterien das erste Mal etwas hört“, dann ergibt sich ein nicht zu unterstützendes Gesamtbild und kein Leuchtturmprojekt.

Zum Thema Qualitätskriterien für ein solches Haus:

Zentral ist ein sogenannter offener Treff: 

  • Dieser offene Treff ist min. 20 Stunden pro Woche auch für Besucherinnen und Besucher geöffnet. 
  • Ein Raum und Toiletten sind zur Verfügung zu stellen, der Zugang ist barrierearm zu gestalten. Tageslicht ist sicher auch von Vorteil.
  • Die Räumlichkeiten sind ansprechend und für unterschiedliche Bedürfnisse gestaltet. Die Raumgestaltung sowie die akustische, technische und ästhetische Ausstattung des Raumes berücksichtigen die Bedarfe aller Generationen und ermöglichen Kommunikation und Austausch.
  • Das Mehrgenerationenhaus ist mit möglichst vielen Akteuren im Sozialraum vernetzt und arbeitet mit relevanten Kooperationspartnern zusammen, z.B. Seniorenbeirat, Amt für Jugend, Senioren und Soziales und weitere. Besucherinnen und Besucher werden in die Entwicklung von Angeboten eingebunden.

Auf der Internetseite unserer Gemeinde ist u.a. dabei zu lesen: „Ziel des Projekts ist es, den Begegnungsraum vor Ort um interaktive Kommunikations-möglichkeiten zu erweitern. Dadurch sollen sich Saarländerinnen und Saarländer im realen wie im virtuellen Leben generationenübergreifend miteinander vernetzen. Mittel- und langfristig kann die Nachbarschaftshilfe hierdurch deutlich gestärkt werden. Auch dem gesamtgesellschaftlichen Problem der Vereinsamung von Älteren und körperlich eingeschränkten Personen kann durch die hier stattfindende Integration entgegengewirkt werden.“

Das, meine Damen und Herren, können wir als FWG nur unterstützen. Jedoch finden wir rein gar nichts davon im vorgelegten Bebauungsplanentwurf. Haben wir bisher nur die Wahl des Standortes kritisiert, so müssen wir nun auch das vorgelegte Konzept entschieden ablehnen.

Die FWG-Fraktion kann dem vorgelegten Beschlussvorschlag nicht zustimmen.